Japan 2026 🇯🇵

30. August – 22. September · 24 Tage · 8 Stationen · 2 Personen

Übersicht

So 30.08.Abflug HAJ → MUC → HND (Lufthansa)
Mo 31.08.Ankunft Haneda 08:00 · Tokyo, Hotel Metropolitan Marunouchi
Di 01.09.Shinkansen Tokyo → Kyoto (~2:15 h)
01.–05.09.Kyoto · Sakura Terrace The Gallery · 4 Nächte
Sa 05.09.Shinkansen Kyoto → Hiroshima (~1:40 h)
05.–08.09.Hiroshima · Sheraton Grand · 3 Nächte
Di 08.09.Shinkansen Hiroshima → Osaka (~1:25 h)
08.–10.09.Osaka · Hotel Universal Port · 2 Nächte
Do 10.09.Shinkansen Osaka → Yokohama (~2:05 h)
10.–13.09.Yokohama · Bay Hotel Tokyu · 3 Nächte
So 13.09.Yokohama → Hakone (~1:15 h)
13.–15.09.Hakone · Hakone Hotel · 2 Nächte
Di 15.09.Hakone → Tokyo (~1 h)
15.–21.09.Tokyo · Caption by Hyatt Kabutocho · 6 Nächte
Mo 21.09.Tokyo → Narita (~1 h)
21.–22.09.Narita · Hotel Nikko Narita · 1 Nacht
Di 22.09.Abflug NRT 11:10 (Austrian) → nach Hause
Silver Week 19.–23.09.: Japan hat 2026 zum ersten Mal seit 2015 wieder fünf zusammenhängende Feiertage. Eure letzten Tokyo-Tage und die Anreise nach Narita fallen genau hinein — alles wird voll und teuer. Züge, Restaurants und den Narita-Transfer früh buchen.

Stationen & Ideen

1
Tokyo · Ankunft31.08. – 01.09. · 1 Nacht · Marunouchi

Basis

HotelHotel Metropolitan Tokyo Marunouchi — im Tokyo-Station-Gebäude, Check-in ab 15:00
AnkunftHaneda 08:00 · mit Gepäck ca. 09:30 draußen · Monorail/Keikyu → Tokyo Station ~35 Min.

Der Ankunftstag

  • Gepäck am Hotel abgeben (geht auch weit vor Check-in), dann leicht loslaufen.
  • KITTE Marunouchi — Dachterrasse „KITTE Garden“, kostenlos, direkter Blick auf den historischen Bahnhof und die Shinkansen-Gleise.
  • Kaiserpalast-Ostgärten — kostenlos, 10 Min. Fußweg, ruhig, perfekt gegen den Jetlag.
  • Marunouchi Naka-dori — Allee mit Cafés, abends stimmungsvoll beleuchtet.

Gaming & Shopping direkt im Bahnhof

  • Tokyo Character Street (Untergeschoss Yaesu-Seite): Pokémon, Nintendo-Merch, Jump Shop, Ghibli, Ultraman — ein Gang voller Läden.
  • Tokyo Ramen Street gleich daneben — 8 Top-Ramenläden auf 50 Metern.
  • Daimaru Depachika (UG) — Feinkost-Untergeschoss, ideal für ein erstes Abendessen ohne Aufwand.
Jetlag-Trick: Am Ankunftstag bis mindestens 21:00 durchhalten und tagsüber viel Tageslicht. Kein schweres Programm — ihr habt Tokyo später noch 6 volle Tage.
Gepäck: Am 01.09. den großen Koffer per Kuroneko/Yamato direkt vom Hotel nach Kyoto schicken (~¥2.000–2.500, 1 Tag). Ihr fahrt dann leicht im Shinkansen — dort ist Platz für große Koffer reservierungspflichtig.
2
Kyoto01.09. – 05.09. · 4 Nächte

Basis

HotelSakura Terrace The Gallery — Hachijo-Seite Kyoto Station, Check-in ab 14:00
AnreiseTokyo → Kyoto, Nozomi ~2:15 h, ~¥14.170 p.P. (reserviert)
Vor OrtBus & Bahn; für Bus IC-Karte nutzen. Kyoto-Busse sind mittags oft rappelvoll — U-Bahn/JR bevorzugen.

Gebucht

Mi 02.09. 15:30Nintendo Museum, Uji — ab Kyoto Station mit der Kintetsu-Linie bis Ogura, ~25 Min. + 5 Min. Fußweg. Ticket ist ans Zeitfenster gebunden, Einlass nur mit Nintendo-Account-QR.
Do 03.09. 10:00teamLab Biovortex — nur 10 Min. zu Fuß vom Hachijo-Ostausgang, also quasi neben eurem Hotel. 10.000 m², 4 Etagen, rechnet mit 2,5–3 Std.
Kombi-Tipp 02.09.: Fahrt vormittags schon nach Uji — Byōdō-in (der Tempel auf der 10-Yen-Münze), Uji-Fluss und der beste Matcha Japans bei Nakamura Tōkichi oder Itoh Kyuemon. Danach entspannt zum Nintendo Museum. Ein perfekter halber Tag ohne Hetze.

Eure Wünsche — mit Timing

  • Fushimi Inari — rund um die Uhr offen und kostenlos. Zwei gute Zeitfenster: vor 07:30 (menschenleer, weiches Licht) oder ab 19:00 (Laternen an, fast niemand da, leicht gruselig-schön). Tagsüber ist es eine Menschenschlange. 2 Stationen ab Kyoto Station mit der JR Nara Line.
  • Gion bei Nacht — schönster Teil ist nicht Hanamikoji, sondern der Shirakawa-Kanal (Weiden, Steinbrücken, Laternen) und die Gasse Pontochō am Fluss. Beste Zeit 18:30–20:30.
    Wichtig: Die kleinen Privatgassen in Gion sind für Touristen gesperrt, Fotografieren von Geiko/Maiko ist verboten (¥10.000 Strafe). Eine geführte Nachttour ist hier wirklich sinnvoll — sie erklärt, was man sonst nicht sieht.

Weitere Ideen (entspanntes Tempo)

  • Arashiyama — Bambushain nur vor 08:00, danach Tenryū-ji-Garten, Affenberg Iwatayama (toller Blick), Sagano-Romantikzug.
  • Kiyomizu-dera am späten Nachmittag + Gassen Sannenzaka/Ninenzaka, danach direkt weiter nach Gion — das ergibt einen sehr schönen Abendbogen.
  • Nanzen-ji (römischer Aquädukt im Tempelgelände) + Philosophenweg — grün, ruhig, kaum Gedränge.
  • Kifune / Kurama — Bergschrein mit Wasserlaternen, im September angenehm kühl, Halbtagesausflug ab Demachiyanagi.
  • Nishiki-Markt — „Kyotos Küche“, 400 m Streetfood. Am besten 10:30–12:00. Im Gehen essen ist verpönt: an den Ständen stehen bleiben.

Gaming, Malls & Daiso

  • Yodobashi Camera Kyoto (gegenüber Bahnhof, Nordseite) — Elektronik, Konsolen, Games, Spielzeug, dazu Restaurantetage. Riesig.
  • Aeon Mall Kyoto — direkt am Hachijo-Ausgang, also 3 Min. von eurem Hotel. Mit großem Daiso, Kino, Foodcourt. Perfekt für einen verregneten Abend.
  • Teramachi & Shinkyōgoku — überdachte Einkaufsarkaden downtown; hier liegt Super Potato Kyoto (Retro-Konsolen, Famicom, Game Boy) und mehrere Book-Off-Filialen für gebrauchte Spiele.
  • Pokémon Center Kyoto — Takashimaya, downtown Shijo.
  • Kyoto Tower Sando — Souvenir-Basar + Food Hall im UG, direkt am Bahnhof.

Essen

  • Kyoto Ramen Kōji — 10. Etage Bahnhofsgebäude, 9 berühmte Ramenläden aus ganz Japan nebeneinander. Ideal am Anreisetag.
  • Obanzai (kyotoer Hausmannskost, kleine Schälchen) — die typische Kyoto-Küche, viele Läden in Pontochō.
  • Yudōfu (Tofu-Hotpot) rund um Nanzen-ji, Kaiseki als einmaliges Erlebnis (Reservierung nötig).
  • Katsukura — Tonkatsu, mehrere Filialen, u.a. im Bahnhof. Verlässlich sehr gut.
3
Hiroshima05.09. – 08.09. · 3 Nächte

Basis

HotelSheraton Grand Hiroshima — direkt am Nordausgang des Bahnhofs, Check-in ab 15:00
AnreiseKyoto → Hiroshima, Nozomi ~1:40 h, ~¥11.410 p.P.
Vor OrtStraßenbahn (Hiroden) ~¥240 flat, IC-Karte funktioniert. Linie 2 & 6 vom Bahnhof zum Friedenspark.

Alles zum Atombombenabwurf

Plant dafür einen ganzen, ruhigen Tag ein — am besten gleich den 06.09. Es ist emotional anstrengend; danach nichts Großes mehr vorhaben.

  • Friedensmuseum — zur Öffnung um 08:30 da sein, dann ist es noch leise. Eintritt ¥200, Audioguide ¥400. Die Hauptausstellung (persönliche Gegenstände) ist der eigentliche Kern. 2–3 Std.
  • Atombombenkuppel (Genbaku Dome) — UNESCO-Welterbe, das Wahrzeichen. Auch abends beleuchtet sehr eindrücklich.
  • Nationale Gedenkhalle für die Opfer — kostenlos, unterirdisch, ein kreisrunder Panoramaraum aus 140.000 Ziegeln (Zahl der Toten bis Ende 1945). Wird oft übersehen, ist aber der stillste und stärkste Ort.
  • Kinderfriedensdenkmal mit den Papierkranichen (Sadako Sasaki) und der Friedensglocke — die darf man selbst läuten.
  • Überlebende Bäume: Im Shukkei-en-Garten und rund um die Burg stehen hibakujumoku — Ginkgos und Weiden, die den Abwurf 1,5 km vom Hypozentrum überlebt haben und weiter treiben. Ein sehr hoffnungsvoller Kontrapunkt zum Museum.
  • Honkawa-Grundschule-Friedensmuseum — kostenlos, im Keller einer noch genutzten Schule, kaum Besucher.
Achtung: Der Burgturm von Hiroshima Castle ist seit dem 22.03.2026 dauerhaft geschlossen (Erdbebensicherheit, Wiederaufbau in Holz geplant). Das Gelände, die Gräben, Mauern, das Ninomaru-Tor und der Gokoku-Schrein sind weiter frei zugänglich — der Spaziergang lohnt sich also trotzdem.

Rund um Hiroshima

  • Miyajima — der Klassiker und ein voller Tag wert. JR Sanyo-Linie bis Miyajimaguchi (~27 Min.), dann Fähre 10 Min. (¥200 + ¥100 Besuchersteuer p.P.).
    Dort: Itsukushima-Schrein mit dem schwimmenden Torii (Restaurierung ist abgeschlossen, wieder komplett frei sichtbar), Daishō-in (unterschätzter Bergtempel mit 500 kleinen Statuen und drehbaren Gebetsrollen), Seilbahn auf den Mt. Misen, zahme Rehe überall.
    Gezeiten prüfen: Bei Flut „schwimmt“ das Tor, bei Ebbe kann man zu Fuß hingehen. Beides schön — schaut vorher den Gezeitenkalender an und plant danach.
    Alternative Anreise: Direktboot vom Friedenspark (45 Min., ¥2.400) — landschaftlich viel schöner als der Zug.
  • Onomichi — Katzengassen, Tempelpfad am Hang, Ausgangspunkt des Shimanami-Kaidō-Radwegs. ~1:20 h mit Zug.
  • Iwakuni — die fünfbogige Kintai-Brücke, ~50 Min. Guter Halbtagesausflug.
  • Tomonoura — verschlafenes Hafenstädtchen, Vorlage für Ghiblis „Ponyo“.

Essen & Shopping

  • Okonomiyaki nach Hiroshima-Art — Pflicht. Mit Nudelschicht, geschichtet statt gemischt. Okonomimura (ein ganzes Haus mit ~24 Ständen auf 3 Etagen) oder Nagataya direkt am Friedenspark.
  • Austern — Hiroshima liefert 60 % Japans. Gegrillt auf Miyajima, frittiert (kaki-fry) in der Stadt.
  • Anago-meshi — Meeraal auf Reis, Spezialität von Miyajimaguchi (Ueno, seit 1901).
  • Tsukemen Hiroshima-Style — kalte Nudeln mit scharfer Dip-Sauce.
  • Hondori-Arkade — 600 m überdachte Einkaufsstraße mit Daiso, Don Quijote, Book-Off, Uniqlo. Sun Mall und Fukuya gleich daneben, Yodobashi Hiroshima für Elektronik/Games.
4
Osaka08.09. – 10.09. · 2 Nächte · USJ-Fokus

Basis

HotelHotel Universal Port — 5 Min. zu Fuß zum Parkeingang, Check-in ab 15:00
AnreiseHiroshima → Shin-Osaka, Nozomi ~1:25 h, ~¥10.620 p.P. Dann JR nach Nishikujo, umsteigen in die Yumesaki-Linie bis Universal City (~20 Min.).

Gebucht

Di 08.09. 19:00teamLab Botanical Garden, Nagai Park — Achtung Wegzeit: von Universal City sind das ~45–50 Min. (JR bis Nishikujo → Loop Line bis Tennōji → Midōsuji-Linie bis Nagai). Rechnet ab Hotel mit einer Stunde inkl. Puffer. Es ist ein Freiluft-Garten: Mückenspray mitnehmen und feste Schuhe, im September gibt es dort abends reichlich Mücken.
Mi 09.09. ganztagsUniversal Studios Japan — Mittwoch, also ein vergleichsweise guter Tag.

USJ — das Wichtigste

  • Offizielle USJ-App vorher herunterladen und Ticket schon einscannen. Seit 05.01.2026 laufen die kostenlosen Area Timed Entry Tickets für Super Nintendo World ausschließlich über die App, und zwar erst nach dem Betreten des Parks.
  • Direkt nach dem Einlass: App öffnen, Zeitfenster für Super Nintendo World ziehen. Die Slots sind an guten Tagen bis mittags weg.
  • Alternative mit Garantie: Express Pass 7 (inkl. SNW-Zeitfenster). Kostet je nach Tag ¥11.000–25.000 p.P. zusätzlich zum Studio Pass — bei entspanntem Tempo und nur einem Tag im Park aber die Anschaffung wert. Verkauft sich früh aus.
  • Der Park öffnet oft 15–30 Min. früher als angekündigt. Seid 45–60 Min. vor der offiziellen Öffnungszeit am Tor — bei euch sind das 5 Minuten Fußweg, also fast geschenkt.
  • Beim Hotel Universal Port nach dem Early Park Entry für Hotelgäste fragen (oft 15 Min. Vorsprung) — beim Check-in direkt ansprechen.
  • Power-Up-Band für Nintendo World kauft man im Park; ohne Band funktionieren die interaktiven Elemente nicht.
Ihr wolltet in Osaka sonst nichts planen — gut so. Falls doch ein Abend übrig ist: Universal CityWalk direkt vor der Tür hat Takoyaki, Okonomiyaki und Ramen ohne jede Anfahrt.
5
Yokohama10.09. – 13.09. · 3 Nächte

Basis

HotelThe Yokohama Bay Hotel Tokyu — direkt an der Station Minatomirai, Check-in ab 15:00
AnreiseShin-Osaka → Shin-Yokohama, Nozomi ~2:05 h, ~¥14.720 p.P. Dann JR/U-Bahn nach Minatomirai (~15 Min.).

Vorschlag für die drei Tage

Do 10.09.Anreise + Abend: Minatomirai bei Nacht. Kishamichi-Promenade zu Fuß, Riesenrad Cosmo Clock, Red Brick Warehouse, Yokohama Air Cabin (Seilbahn über dem Hafen, ~¥1.000). Die Skyline ist nachts eine der schönsten Japans — und ihr wohnt mittendrin.
Fr 11.09.Cupnoodles Museum (7 Min. zu Fuß!) + Chinatown am Abend.
Sa 12.09.Kamakura (siehe unten) — früh los, samstags wird es ab 11 Uhr voll.
Sankeien passt gut als ruhiger Vormittag am 11.09. vor dem Museum, oder am 13.09. vor der Weiterfahrt (Gepäck vorher zum Hotel in Tokyo schicken!). Bus ab Yokohama Station Ost, ~35 Min.

Cupnoodles Museum — jetzt buchen

  • Eintritt ¥500 p.P. Der eigentliche Spaß ist die My CUPNOODLES Factory: eigenen Becher bemalen, Zutaten wählen, versiegelt mitnehmen (¥500 extra).
  • Für die Werkstätten ist eine Online-Reservierung nötig — an Wochenenden und in Ferien oft Wochen im Voraus ausverkauft. Nehmt das Kombiticket „Admission Ticket with My CUPNOODLES Factory Voucher“.
  • Dienstags geschlossen — für euch kein Problem, Freitag 11.09. passt.
  • Tagestickets gibt es nicht online, nur vorab — also nicht am Morgen erst versuchen.

Weitere Ideen

  • Sankei-en — großer japanischer Garten mit 17 versetzten historischen Gebäuden (u.a. eine Pagode von 1457 aus Kyoto). Sehr ruhig, kaum Touristen, ¥900.
  • Chinatown (Chūkagai) — größte Chinatown Asiens außerhalb Chinas. Streetfood: Nikuman bei Edosei, Xiaolongbao, gebratene Teigtaschen, Mango-Eis. Dazu der farbenprächtige Kanteibyō-Tempel. Abends am schönsten.
  • Shin-Yokohama Ramen Museumeuer Ding. Im Keller ist eine komplette Straßenkulisse des Tokyo von 1958 nachgebaut, darin 6–9 berühmte Ramenläden aus ganz Japan. Es gibt Mini-Portionen, damit man mehrere probieren kann. ~¥450 Eintritt, 20 Min. mit der U-Bahn.
  • Landmark Tower Sky Garden (69. Stock) — bei klarem Wetter bis zum Fuji, abends spektakulär.
  • Malls: MARK IS Minatomirai, Queen's Square (in eurem Hotelkomplex), World Porters, Colette Mare — dazu Yodobashi Yokohama an der Yokohama Station für Games und Elektronik.
  • Nissan Global HQ Gallery — kostenlos, für Autofans; Kirin-Brauerei Namamugi mit Führung und Verkostung.

Kamakura · Sa 12.09.

  • Tickets braucht ihr nirgends — alles wird vor Ort bar/IC bezahlt. Entspannt.
  • Anfahrt: Yokohama → Kamakura mit der JR Yokosuka-Linie, ~25 Min.
  • Kōtoku-in / Großer Buddha (¥300, +¥50 um hineinzugehen — man kann in die Bronzestatue steigen!). Hase-dera gleich nebenan ist eigentlich der schönere Ort: Hanggarten, Meerblick, die Höhle mit hunderten kleiner Benzaiten-Figuren.
  • Tsurugaoka Hachimangū — Hauptschrein am Ende der Prachtstraße.
  • Hōkoku-ji („Bambustempel“) — kleiner Bambushain, und man kann für ¥600 Matcha mittendrin trinken. Viel ruhiger als Arashiyama.
  • Komachi-dōri — Streetfood-Gasse: Shirasu (Weißfisch, lokale Spezialität), Purple-Sweet-Potato-Softeis, Senbei frisch gegrillt.
  • Enoden — die alte Straßenbahn nach Enoshima fährt teils direkt am Meer entlang. Sehr fotogen, gute Nachmittagszugabe.
  • Reihenfolge-Tipp: Erst mit der Enoden nach Hase (Buddha + Hase-dera), vormittags, dann zurück zum Hachimangū und Komachi-dōri, Bambustempel zum Schluss.
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Hakone13.09. – 15.09. · 2 Nächte

Basis

HotelHakone Hotel — am Ashi-See in Motohakone, quasi neben dem Wasser-Torii, Check-in ab 15:00
AnreiseYokohama → Odawara mit JR (~35 Min.), dann Hakone-Tozan-Bahn/Bus
PassHakone Freepass, 2 Tage ab Odawara: ¥6.000 p.P. Deckt Zahnradbahn, Standseilbahn, Seilbahn, Piratenschiff und alle Busse ab. Für euch klar sinnvoll.
Gepäck: Schickt die großen Koffer am 13.09. direkt von Yokohama ins Tokyo-Hotel (Kabutocho) und nehmt nur eine Tasche für zwei Nächte mit. Die Hakone-Bahnen sind eng und voller Umstiege — mit Koffern ist der Tag anstrengend, ohne ist er wunderschön.

Die klassische Runde

Am besten als ganzer Tag am 14.09. — gegen den Uhrzeigersinn ab eurem Hotel, dann fahrt ihr entgegen dem Hauptstrom der Tagesgäste aus Tokyo:

  • Piratenschiff über den Ashi-See von Motohakone nach Tōgendai (~30 Min.) — bei klarem Wetter der beste Fuji-Blick der Region.
  • Seilbahn Tōgendai → Ōwakudani. Vulkanisches Tal mit Schwefeldampf; dort die kuro-tamago (in Schwefelwasser schwarz gekochte Eier — jedes soll das Leben um 7 Jahre verlängern).
  • Weiter zur Standseilbahn hinunter nach Gōra, dann mit der Zahnradbahn mit ihren drei Spitzkehren nach Hakone-Yumoto.
  • Unterwegs aussteigen: Hakone Open-Air Museum (Chōkoku-no-Mori) — Skulpturenpark im Gebirge mit eigenem Picasso-Pavillon, dazu ein begehbarer Buntglasturm und ein kostenloses Fuß-Onsen. Absolutes Highlight, ~¥2.000.

Und sonst

  • Hakone-Schrein — das rote Torii im Wasser liegt direkt bei eurem Hotel. Vor 07:00 hingehen: dann steht keine Schlange davor (tagsüber wartet man 60+ Min. aufs Foto), und der Nebel über dem See ist magisch.
  • Alte Tōkaidō-Straße mit der Zedernallee und dem Amazake-chaya — eine 400 Jahre alte, strohgedeckte Teehütte, in der noch immer süßer Reistrunk und Mochi serviert werden. 20 Min. Fußweg von Motohakone, sehr atmosphärisch.
  • Pola Museum of Art — Monet, Renoir, Van Gogh, mitten im Buchenwald. Architektonisch grandios.
  • Onsen: Euer Hotel hat eigene Bäder. Extern lohnen Tenzan Tōji-kyō (traditionell, mehrere Freiluftbecken) oder — für Gaming-Menschen mit Humor — Yunessun, ein Onsen-Freizeitpark mit Badehose und Becken aus Wein, Kaffee, grünem Tee und Sake.
  • Hakone-Yumoto — Souvenirstraße mit Yosegi-Zaiku (traditionelle Puzzle-Holzkästchen) und sehr guten Soba-Läden (Hatsuhana).
Fuji-Realismus: Im September ist der Himmel oft dunstig, die Erfolgsquote liegt bei vielleicht 30–40 %. Frühmorgens sind die Chancen am besten. Nicht enttäuscht sein, wenn er sich versteckt — Hakone trägt sich auch ohne ihn.
7
Tokyo15.09. – 21.09. · 6 Nächte · Kabutocho

Basis

HotelCaption by Hyatt Kabutocho — Nihonbashi/Kabutocho, Check-in ab 15:00
AnreiseOdawara → Tokyo, Kodama-Shinkansen ~35 Min., ~¥3.700. Alternativ Romancecar nach Shinjuku (~1:15 h, gemütlicher).
LageRuhiges Altstadtviertel zwischen Nihonbashi und Tsukiji — abends viele kleine Bars, morgens 15 Min. zum Tsukiji-Außenmarkt.

Gebucht

Mi 16.09. 10:00Kaiserpalast (Führung) — Treffpunkt Kikyōmon-Tor, ca. 75 Min., kostenlos. Ausweis mitnehmen, pünktlich sein. Danach passen die Ostgärten oder Kitte perfekt dazu.
Do 17.09. 10:00Pixar-Ausstellung

Der Silver-Week-Faktor

19.–23.09. sind fünf zusammenhängende Feiertage — so etwas gab es zuletzt 2015. Sa 19., So 20., Mo 21.09. fallen mitten in eure Tokyo-Zeit. Konsequenzen:

  • Legt die großen Sehenswürdigkeiten und Ausflüge auf Di 15. – Fr 18.09. und lasst das Wochenende für Viertel-Bummeln, Essen und Shopping.
  • Beliebte Restaurants am 19.–21.09. vorab reservieren (TableCheck, Tabelog, oder das Hotel bitten).
  • Den Narita-Transfer am 21.09. als Sitzplatzreservierung buchen — N'EX und Skyliner sind an Feiertagsenden voll.

Neu für euch — Viertel, die ihr noch nicht kennt

  • Yanaka & Nezu — das alte Tokyo, das die Bombardierungen überstanden hat. Holzhäuser, Katzen, der Yanaka-Friedhof, die Einkaufsgasse Yanaka Ginza (Streetfood, Menchi-Katsu) und der Nezu-Schrein mit einem kleinen roten Torii-Tunnel wie in Fushimi Inari, nur ohne Menschen.
  • Shimokitazawa — Vintage-Läden, Plattenläden, Cafés, keine Hochhäuser. Perfekt für einen entspannten Nachmittag. Abends viele kleine Izakaya.
  • Kōenji — noch rauer und günstiger als Shimokita, Secondhand und Live-Musik.
  • Kichijōji + Inokashira-Park — Ruderboote auf dem See, die Gasse Harmonica Yokochō mit winzigen Bars, dazu einer der schönsten Parks der Stadt.
  • Kagurazaka — ehemaliges Geisha-Viertel mit Kopfsteingassen und französischen Bistros. Sehr hübsch am Abend.
  • Todoroki-Schlucht — eine echte grüne Schlucht mit Bach mitten im Stadtgebiet, 30 Min. von Shibuya. Kaum bekannt.
  • Toyosu — neuer Fischmarkt (Thunfischauktion von der Galerie aus, ab 05:30) und teamLab Planets gleich daneben, falls ihr nach Kyoto und Osaka immer noch nicht genug habt.

Tempel, Schreine & Parks

  • Kanda Myōjinder Schrein für euch: Schutzpatron von Akihabara und damit inoffiziell von IT und Gaming. Es gibt Omamori für „Datensicherheit“ und Anime-Ema-Täfelchen. 10 Min. von Akihabara, direkt daneben der konfuzianische Yushima Seidō.
  • Nezu-Museum (Omotesandō) — asiatische Kunst, aber der eigentliche Grund ist der versteckte Teegarten dahinter. Grüne Oase zwischen Designerläden.
  • Kiyosumi-Teien und Rikugi-en — die zwei schönsten klassischen Gärten der Stadt, beide wenig besucht.
  • Hama-rikyū — Feudalgarten mit Teehaus auf einer Insel im Teich, mitten zwischen Wolkenkratzern. Von dort fährt ein Boot die Sumida hinauf nach Asakusa.
  • Shinjuku Gyoen — riesig, ¥500, drei Gartenstile. Ideal für einen faulen Vormittag.

Gaming, Konsolen & Retro

  • AkihabaraSuper Potato (3 Etagen Retro, oben eine Arcade mit Automaten von 1985), Mandarake Complex (8 Etagen), Radio Kaikan, Yodobashi Akiba (9 Etagen), GiGO- und Hey-Spielhallen (Hey hat die legendäre Shmup-Etage).
  • Nakano Broadway — der ruhigere Gegenentwurf zu Akihabara: verwinkeltes Einkaufszentrum aus den 60ern voller Mandarake-Filialen, alte Konsolen, Figuren, Karten. Weniger Trubel, oft bessere Preise.
  • Shibuya Parco 6. EtageNintendo TOKYO, Capcom Store, Pokémon Center Shibuya und Jump Shop auf einer Etage. Für Nintendo TOKYO an Wochenenden ggf. Wartenummer.
  • Pokémon Center Tokyo DX + Pokémon Café — Nihonbashi Takashimaya, 10 Gehminuten von eurem Hotel. Fürs Café braucht man eine Online-Reservierung (31 Tage im Voraus, 18:00 JST — geht schnell weg).
  • Square Enix Café/Artnia (Shinjuku Eastside), Bandai Namco Cross Store, Kiddy Land Harajuku (5 Etagen Charaktere).
  • Book-Off Super Bazaar — gebrauchte Spiele, Konsolen und Manga zu erstaunlichen Preisen; große Filialen in Akihabara und Shinjuku.

Malls, Daiso & Kaufrausch

  • Daiso Harajuku (Takeshita-dōri) — die größte und chaotischste Filiale. Weitere Riesen-Daiso: Ginza (Marronnier Gate), Shibuya, Ikebukuro. Dazu Seria und Can Do — gleiches Prinzip, anderes Sortiment, oft hübscher.
  • Don Quijote — Chaos-Kaufhaus, 24 h offen. Filialen Shibuya, Shinjuku Kabukichō, Akihabara, Asakusa. Tax-free direkt im Haus.
  • Ginza Six, Shibuya Scramble Square, Tokyu Plaza Ginza, Omotesandō Hills, Lalaport Toyosu — von edel bis Familienmall.
  • Coredo Muromachi — direkt bei eurem Hotel, drei Gebäude mit sehr guter Gastronomie und japanischem Handwerk.
  • Tokyu Hands / Loft — die besten Läden Japans für Dinge, die man nicht braucht und trotzdem kauft.

Tokyo bei Nacht

  • Omoide Yokochō („Pisskaline-Gasse“) und Golden Gai in Shinjuku — enge Gassen voller Sechs-Plätze-Bars. Golden Gai: auf Schilder achten, manche Bars verlangen Table Charge oder nehmen keine Ausländer.
  • Nonbei Yokochō (Shibuya) und Ebisu Yokochō — dasselbe Prinzip, entspannter und freundlicher zu Besuchern.
  • Tsukishima Monja Street10 Min. von eurem Hotel, über 70 Läden für Monjayaki, die zähflüssige Tokyo-Variante von Okonomiyaki. Man brutzelt selbst auf der Tischplatte. Sehr lokal, sehr lustig.
  • Yakitori unter den Gleisen in Yūrakuchō — Rauch, Bier, Salaryman-Feierabend. Klassiker.
  • Zōjō-ji-Tempel mit Tokyo Tower dahinter — nachts eines der besten Fotomotive der Stadt, und kostenlos.
  • Odaiba — Unicorn-Gundam-Statue vor DiverCity (Verwandlungsshow zur vollen Stunde am Abend) und Blick auf die Rainbow Bridge.
  • Sumida-Flusskreuzfahrt oder ein Yakatabune-Dinnerboot — Tempura und Bier auf dem Wasser, klassisch japanisch.
  • Für Wiederholungstäter: Shibuya Sky zum Sonnenuntergang lohnt sich auch ein zweites Mal — Slot online buchen, ca. 30 Min. vor Sonnenuntergang.

Besonderer Tipp: Sumo

Aki Basho 13.–27.09.2026 im Ryōgoku Kokugikan — das Herbstturnier läuft genau während eurer Tokyo-Zeit, und Ryōgoku ist nur 10 Minuten von Kabutocho entfernt. Tickets ab 08.08.2026 im Verkauf; gute Plätze für Wochenenden sind binnen Stunden weg. Ein Turniertag ist ein sehr eigenes, sehr japanisches Erlebnis — man kommt gegen 14–15 Uhr für die oberen Ränge und bleibt bis zum Ende um 18 Uhr. Buchen über buysumotickets.com oder ticket-oosumo.
Alternativ: Morgentraining in einem Sumo-Stall zusehen (nur mit Guide) oder Chanko-nabe essen — den Sumo-Eintopf gibt es in Ryōgoku in vielen Lokalen, oft von ehemaligen Ringern geführt.

Noch ein Tipp: Kabuki für Einsteiger

Am Kabuki-za in Ginza gibt es hitomaku-mi — Einzelakt-Tickets ab ca. ¥1.000, die man am selben Tag am Seiteneingang kauft. Man sitzt oben, bleibt 45–90 Minuten und geht wieder. Perfekte Dosis, kein Risiko.

8
Narita21.09. – 22.09. · 1 Nacht · Abflug

Basis

HotelHotel Nikko Narita — kostenloser Flughafen-Shuttle, ~15 Min.
AnreiseNarita Express ab Tokyo Station ~1 h, ¥3.070 · oder Keisei Skyliner ab Nippori/Ueno ~45 Min., ¥2.580. Am Feiertag Sitzplatz reservieren.
Abflug22.09. um 11:10, Austrian Airlines. Am Flughafen sein: 08:00. Shuttle also gegen 07:20 nehmen.

Der letzte Nachmittag

  • Naritasan Shinshō-ji — ein weitläufiger, wirklich großartiger Tempelkomplex aus dem Jahr 940 mit Pagoden, einem Park mit drei Teichen und regelmäßigen Feuerritualen (goma). Viel schöner als der Name „Flughafenstadt“ vermuten lässt und meist fast leer. 10 Min. von JR/Keisei Narita Station.
  • Omotesandō Narita — die 800 m lange alte Pilgerstraße zum Tempel, gesäumt von Holzhäusern. Lokale Spezialität ist Unagi (Aal); bei Kawatoyo filetieren sie die Aale direkt vor dem Laden auf der Straße. Sehenswert auch ohne Hunger.
  • AEON Mall Narita — letzte Gelegenheit für Daiso, Snacks und Mitbringsel, alles unter einem Dach.

Abreise-Checkliste

  • Austrian fliegt ab Terminal 1 — vorher noch mal auf dem Ticket prüfen.
  • Restliches Bargeld: Münzen lassen sich am Automaten oder im Konbini gut loswerden; Suica-Guthaben kann man am Schalter zurückgeben (¥220 Gebühr) oder einfach für die nächste Reise behalten.
  • Tax-free-Einkäufe: Belege sind seit 2026 digital an die Einreise gekoppelt — Pass beim Einkaufen immer dabeihaben.
  • Letzte Chance auf Kit-Kat-Sorten, Royce-Schokolade und Tokyo Banana — am Flughafen teurer, aber vollständiger.

Logistik & Praktisches

¥
Züge: JR Pass lohnt sich für euch nichtEinzeltickets sind deutlich günstiger

Die Rechnung

  • Eure Shinkansen-Fahrten kosten zusammen etwa ¥54.000 pro Person (Tokyo–Kyoto ¥14.170 · Kyoto–Hiroshima ¥11.410 · Hiroshima–Osaka ¥10.620 · Osaka–Yokohama ¥14.720 · Odawara–Tokyo ¥3.700).
  • Ein 14-Tage-Pass kostet ¥80.000 — klar zu teuer.
  • Ein 7-Tage-Pass (¥50.000) passt nicht: zwischen eurer ersten (01.09.) und letzten Langstrecke (10.09.) liegen 10 Tage. Nur die drei mittleren Fahrten abzudecken kostet ~¥36.700 — also auch günstiger einzeln.
  • Dazu kommt: Der Nozomi, der schnellste Zug, ist im JR Pass ohnehin nur gegen Aufpreis nutzbar.
  • Fazit: Einzeltickets buchen. Ihr spart gegenüber dem 14-Tage-Pass rund ¥26.000 pro Person.
Wie buchen: Die App smartEX (englisch, deutsche Kreditkarte funktioniert) für die Tokaido-/Sanyo-Shinkansen. Man wählt Sitzplätze selbst, kann kostenlos umbuchen und verknüpft das Ticket mit der Suica — dann geht man einfach mit dem Handy durch die Schranke. Buchung ab 1 Monat im Voraus möglich.

Großes Gepäck: Koffer über 160 cm Gesamtmaß brauchen im Shinkansen einen reservierten „Oversized Baggage“-Platz (kostenlos, aber nur bei der Buchung wählbar). Wer stattdessen den Koffer vorschickt, umgeht das Thema komplett.
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Gepäck vorausschicken (takkyūbin)Der wichtigste Komfort-Tipp der ganzen Reise
  • Jedes Hotel nimmt Koffer an und schickt sie per Yamato / Kuroneko ans nächste Hotel. Kosten ~¥2.000–2.500 pro Koffer, Lieferung am nächsten Tag (bei größeren Distanzen 2 Tage).
  • Formular an der Rezeption ausfüllen (Personal hilft), Koffer bis ca. 10 Uhr abgeben.
  • Immer einen kleinen Rucksack mit Wechselkleidung, Ladegeräten und Medikamenten dabeihaben.
  • Für euch besonders sinnvoll: Tokyo → Kyoto (01.09.), Kyoto → Hiroshima (05.09.) und unbedingt Yokohama → Tokyo (13.09., Hakone-Umweg überspringen).
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Handy, Bezahlen, AppsVor dem Abflug erledigen

Internet

  • eSIM vorab kaufen (Ubigi, Airalo, Saily) — ~15–25 € für 20 GB / 30 Tage, ist beim Landen sofort aktiv. Deutlich einfacher als Pocket-WLAN.

Bezahlen

  • Suica auf dem iPhone (Wallet → Karte hinzufügen → Verkehrsmittel) — funktioniert für alle Züge, Busse, Konbini, viele Automaten und Spinde. Aufladen mit Apple Pay direkt im Zug.
  • Kreditkarte wird fast überall akzeptiert, aber immer ¥10.000–20.000 Bargeld dabeihaben: kleine Tempel, Märkte, Straßenstände und ältere Restaurants nehmen nur Cash.
  • Geld abheben: 7-Eleven-ATM oder Japan Post — die nehmen deutsche Karten zuverlässig.

Apps

  • Google Maps reicht für ÖPNV erstaunlich gut; Japan Travel by NAVITIME ist bei Zügen genauer.
  • smartEX (Shinkansen), USJ (Pflicht am 09.09.), Google Lens für Speisekarten.
  • Visit Japan Web — Einreise- und Zoll-QR vor dem Abflug ausfüllen, spart am Flughafen 20 Minuten Schlange.
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Wetter & AusrüstungAnfang September ist noch Hochsommer
  • Anfang September: 30–34 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit. Es fühlt sich anstrengender an, als die Zahl klingt. Kyoto ist im Talkessel besonders schwül.
  • Mitte/Ende September wird es spürbar angenehmer, in Hakone abends sogar kühl — dünne Jacke einpacken.
  • Taifunsaison läuft bis Oktober. Ein Taifun bedeutet meist 1–2 Tage Regen und eventuell Zugausfälle. Deshalb: keine Tage überplanen, Reiseversicherung prüfen, und die App Yahoo! Bousai für Warnungen.
  • Mitnehmen: Kühltuch, kleiner Handventilator (überall in Japan zu kaufen), Sonnenschirm oder faltbarer Schirm (dient beidem), Elektrolyt-Tabletten, viel mehr Socken als gedacht — man zieht in Tempeln oft die Schuhe aus.
  • Schuhe: Ihr lauft locker 15–20 km am Tag. Zwei Paar eingelaufene Schuhe im Wechsel schlagen ein neues Paar.
  • Wäsche: Fast alle eure Hotels haben Münzwaschmaschinen — einmal in Hiroshima und einmal in Tokyo waschen, dann reicht die halbe Garderobe.
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Kleine UmgangsformenMacht vieles leichter
  • Kein Trinkgeld — wird als irritierend empfunden.
  • Geld wird auf das kleine Tablett gelegt, nicht in die Hand gedrückt.
  • Im Zug nicht telefonieren, Handy auf lautlos („Manner Mode“).
  • Nicht im Gehen essen, besonders auf Märkten — an den Stand treten, aufessen, weiter.
  • Müll gibt es kaum öffentliche Eimer: Müll mitnehmen oder im Konbini entsorgen.
  • Tattoos sind in vielen Onsen weiterhin problematisch. Kleine Motive lassen sich mit Pflastern abdecken; sonst nach Privatbad („kashikiri-buro“) fragen.
  • Ein knappes „Sumimasen“ (Entschuldigung/Danke) und „Arigatō gozaimasu“ öffnen erstaunlich viele Türen.

Was ihr noch buchen solltet

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Essen: was ihr wo probieren solltet

Regionale Pflichtgerichte

  • Kyoto — Obanzai (kleine Hausmannskost-Schälchen), Yudōfu, Yuba (Tofuhaut), Matcha-Alles in Uji, Nishiki-Markt-Snacks: Tako-Tamago, gegrillter Wagyu-Spieß, Sojamilch-Donuts.
  • Hiroshima — Okonomiyaki mit Nudeln, Austern in jeder Form, Anago-meshi, Tsukemen, Momiji-Manju (Ahornblatt-Küchlein) auf Miyajima, frisch und warm gekauft.
  • Osaka — Takoyaki, Kushikatsu (nicht doppelt eintauchen!), Okonomiyaki Kansai-Stil. Auch im Universal CityWalk zu haben.
  • Yokohama — Chinatown-Nikuman, Ie-kei-Ramen (die Yokohama-Schule: dick, cremig, Spinat und Nori obendrauf), Sanma-Menbo.
  • Hakone — Kuro-Tamago, Soba, Amazake, Kaiseki im Ryokan-Stil.
  • Tokyo — Monjayaki auf Tsukishima, Sushi am Tsukiji-Außenmarkt (morgens), Tempura, Unagi in Nihonbashi, Tonkatsu, Yakitori, Tsukemen. Und einmal ein Depachika (Isetan Shinjuku oder Takashimaya) — die Feinkost-Untergeschosse sind ein Erlebnis für sich.
  • Narita — Unagi in der Omotesandō-Gasse.

Praktisch

  • Tabelog statt Google-Bewertungen: In Japan gilt 3,5 schon als sehr gut, ab 3,8 ist ein Laden herausragend.
  • Depachika ab ca. 19:30: Alles Frische wird um 30–50 % reduziert. Grandioses Abendessen fürs Hotelzimmer.
  • Konbini unterschätzen viele: Onigiri, Egg Sando (7-Eleven), Karaage-kun (Lawson), Oden im Winter. Frühstück und Mitternachtssnack gelöst.
  • Viele gute Läden haben Ticketautomaten am Eingang — erst Ticket ziehen, dann setzen. Google Lens hilft.
  • Reservierungen: TableCheck und Omakase funktionieren auf Englisch. Für alles andere kann euer Hotel anrufen — fragt einfach an der Rezeption.
  • Allergien/Vegetarisch: Vorher eine Karte auf Japanisch aufs Handy laden. Dashi (Fischbrühe) steckt in fast allem.