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Japan 2026 🇯🇵

30. August – 22. September · 24 Tage · 8 Stationen · 2 Personen
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Übersicht

So 30.08.Abflug HAJ → MUC → HND (Lufthansa)
Mo 31.08.Ankunft Haneda 08:00 · Tokyo, Hotel Metropolitan Marunouchi
Di 01.09.Shinkansen Tokyo → Kyoto (~2:15 h)
01.–05.09.Kyoto · Sakura Terrace The Gallery · 4 Nächte
Sa 05.09.Shinkansen Kyoto → Hiroshima (~1:40 h)
05.–08.09.Hiroshima · Sheraton Grand · 3 Nächte
Di 08.09.Shinkansen Hiroshima → Osaka (~1:25 h)
08.–10.09.Osaka · Hotel Universal Port · 2 Nächte
Do 10.09.Shinkansen Osaka → Yokohama (~2:05 h)
10.–13.09.Yokohama · Bay Hotel Tokyu · 3 Nächte
So 13.09.Yokohama → Hakone (~1:15 h)
13.–15.09.Hakone · Hakone Hotel · 2 Nächte
Di 15.09.Hakone → Tokyo (~1 h)
15.–21.09.Tokyo · Caption by Hyatt Kabutocho · 6 Nächte
Mo 21.09.Tokyo → Narita (~1 h)
21.–22.09.Narita · Hotel Nikko Narita · 1 Nacht
Di 22.09.Abflug NRT 11:10 (Austrian) → nach Hause

Flüge

So 30.08.HAJ → MUC · LH 2091 · 08:35–09:45
→ 31.08.MUC → HND · LH 714 · 12:40–08:00 (+1)
Di 22.09.NRT → VIE · OS 26 · 11:10–18:20
Di 22.09.VIE → HAJ · OS 279 · 20:30–21:55

Hinflug über Nacht, Ankunft Haneda 31.08. um 08:00. Umstieg München ~3 h, Wien ~2 h. Rückflug am 22.09. ab Narita (NRT).

Silver Week 19.–23.09.: Japan hat 2026 zum ersten Mal seit 2015 wieder fünf zusammenhängende Feiertage. Eure letzten Tokyo-Tage und die Anreise nach Narita fallen genau hinein — alles wird voll und teuer. Züge, Restaurants und den Narita-Transfer früh buchen.

Stationen & Ideen

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Tokyo · Ankunft31.08. – 01.09. · 1 Nacht · Marunouchi
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Basis

HotelHotel Metropolitan Tokyo Marunouchi — im Tokyo-Station-Gebäude, Check-in ab 15:00
AnkunftHaneda 08:00 · mit Gepäck ca. 09:30 draußen · Monorail/Keikyu → Tokyo Station ~35 Min.

Die Tage

So30.08.Abflug
08:35HAJ → MUC (LH 2091), weiter MUC → HND (LH 714) ab 12:40 — über Nacht, Ankunft Haneda 31.08. um 08:00. Vorher: Visit Japan Web ausgefüllt, eSIM installiert, Suica in der Wallet.
Mo31.08.Ankunft Haneda
08:00Landung Haneda. Einreise dauert 30–60 Min., mit Gepäck also gegen 09:30 draußen. Monorail oder Keikyu zur Tokyo Station, ~35 Min. — euer Hotel liegt auf der Marunouchi-Seite.
VormittagAm Hotel den großen Koffer gleich nach Kyoto vorausschicken (Kuroneko/Yamato, ~¥2.000–2.500) — heute abgegeben, ist er am 01.09. in Kyoto da. Für die eine Nacht reicht euer Handgepäck. Danach leicht loslaufen; kein schweres Programm — ihr habt Tokyo später noch sechs volle Tage.
TagsüberKITTE Garden, Kaiserpalast-Ostgärten, Tokyo Character Street im Bahnhof — alles fußläufig, Details unten.
Bis 21:00Durchhalten. Der einzige Jetlag-Trick, der wirklich hilft: tagsüber viel Tageslicht, abends nicht vor neun ins Bett. Fürs Einschlafen holt ihr euch vom Konbini nebenan ein Yakult 1000 mit koffeinfreiem Rooibos-Tee und einem Löffel Honig — in Japan als Schlaf- und Stressdrink vermarktet, und ein angenehmes Abendritual gegen den Jetlag (mehr im Konbini-Abschnitt).
Di01.09.Früh weiter nach Kyoto
FrühAm frühen Vormittag Nozomi nach Kyoto, ~2:15 h — nur mit Handgepäck, der große Koffer ist schon gestern nach Kyoto vorausgegangen. Kein Tokyo-Programm mehr: Alles vom Ankunftstag steht beim 31.08.

Der Ankunftstag · Mo 31.08.

Alles Folgende — KITTE, die Ostgärten, das Gaming & Shopping im Bahnhof und das erste Abendessen — ist das Programm für den 31.08. Am 01.09. geht es früh weiter nach Kyoto, da bleibt keine Zeit mehr für Tokyo.

  • Gepäck am Hotel abgeben (geht auch weit vor Check-in), dann leicht loslaufen.
  • KITTE Marunouchi — Dachterrasse „KITTE Garden“, kostenlos, direkter Blick auf den historischen Bahnhof und die Shinkansen-Gleise.
  • Kaiserpalast-Ostgärten — kostenlos, 10 Min. Fußweg, ruhig, perfekt gegen den Jetlag.
  • Marunouchi Naka-dori — Allee mit Cafés, abends stimmungsvoll beleuchtet.

Gaming & Shopping direkt im Bahnhof

  • Tokyo Character Street (Untergeschoss Yaesu-Seite): Pokémon, Nintendo-Merch, Jump Shop, Ghibli, Ultraman — ein Gang voller Läden.
  • Tokyo Ramen Street gleich daneben — 8 Top-Ramenläden auf 50 Metern.
  • Daimaru Depachika (UG) — Feinkost-Untergeschoss, ideal für ein erstes Abendessen ohne Aufwand.
Jetlag-Trick: Am Ankunftstag bis mindestens 21:00 durchhalten und tagsüber viel Tageslicht. Kein schweres Programm — ihr habt Tokyo später noch 6 volle Tage.
Gepäck: Den großen Koffer schon am Ankunftstag (31.08.) vom Hotel nach Kyoto schicken (Kuroneko/Yamato, ~¥2.000–2.500). Die Lieferung dauert einen Tag — so ist er am 01.09. vor euch da. Am Reisetag selbst abzuschicken wäre zu spät. Ihr fahrt dann leicht im Shinkansen — große Koffer bräuchten dort sonst einen reservierten Platz.

Gut zu wissen

  • Einreise Haneda: Von der Landung bis vor die Tür dauert es 30–60 Minuten. Mit ausgefülltem Visit Japan Web geht es deutlich schneller.
  • Tokyo Station ist ein Labyrinth — über drei Kilometer Gänge und zwei Seiten mit eigenen Namen: Marunouchi (die historische Backsteinfassade) und Yaesu. Euer Hotel liegt auf der Marunouchi-Seite. Das zu wissen spart den ersten Umweg mit Koffern.
  • Berufsverkehr 7:30–9:00 — mit Gepäck möglichst meiden.
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Kyoto01.09. – 05.09. · 4 Nächte
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Basis

HotelSakura Terrace The Gallery — Hachijo-Seite Kyoto Station, Check-in ab 14:00
AnreiseTokyo → Kyoto, Nozomi ~2:15 h, ~¥14.170 p.P. (reserviert)
Vor OrtBus & Bahn; für Bus IC-Karte nutzen. Kyoto-Busse sind mittags oft rappelvoll — U-Bahn/JR bevorzugen.

Die Tage

Di01.09.Anreise + Higashiyama am Nachmittag
VormittagNozomi ab Tokyo, ~2:15 h — nur mit Handgepäck. Der Koffer wartet schon im Hotel (am 31.08. vorausgeschickt).
geg. 12:00Ankunft Kyoto. Handgepäck ins Hotel (3 Min. an der Hachijo-Seite), kurzer Lunch am Bahnhof — dann habt ihr den ganzen Nachmittag und Abend frei.
NachmittagEin Rutsch nach Norden, ohne Kreuz-und-quer: Start bei Sanjūsangen-dō — nur ~10 Min. Bus oder 20 Min. zu Fuß vom Bahnhof, einer der neuen Tempel: außen schlicht, innen die 1.001 goldenen Kannon-Statuen. Schließt 17:00 (letzter Einlass 16:30), also gleich als Erstes.
AltstadtVon dort zu Fuß weiter hoch nach Kiyomizu-dera und die Gassen Sannenzaka & Ninenzaka hinunter — Kyotos Altstadt, alles in eine Richtung. Matcha zum Mitnehmen gibt's unterwegs (z. B. Ippodo oder die Bahnhofsshops) — die richtige Matcha-Verkostung ist aber morgen in Uji.
Früher AbendWeiter bergab zum Shirakawa-Kanal in Gion und nach Pontochō — Laternen, Weiden, Fluss. Der schönste Teil Kyotos bei Abendlicht.
AbendDinner in Pontochō oder Gion. Wenn der Jetlag zuschlägt: entspannt zurück zum Kyoto Ramen Kōji in der 10. Etage des Bahnhofs, 3 Min. vom Hotel — der ruhigste Anreiseabend, den es gibt.
Mi02.09.Uji · Nintendo Museum · Sake in Fushimi
VormittagSchon nach Uji fahren: Byōdō-in (der Tempel auf der 10-Yen-Münze), Uji-Fluss und der beste Matcha Japans bei Nakamura Tōkichi oder Itoh Kyuemon. Ein perfekter halber Tag ohne Hetze.
15:30Nintendo Museum, Uji — ab Kyoto Station mit der Kintetsu-Linie bis Ogura, ~25 Min. + 5 Min. Fußweg. Ans Zeitfenster gebunden, Einlass nur mit Nintendo-Account-QR. Im Museumsshop gibt es Exklusives — Puffer einplanen. Das Museum hat bis 20:00 offen, ihr müsst also nicht auf die Uhr schauen.
geg. 18:30Kleiner Abstecher auf dem Rückweg: das Sake-Viertel Fushimi. Ab Ogura fährt dieselbe Kintetsu-Linie, mit der ihr gekommen seid — einfach 6 Stationen früher aussteigen bei Momoyama-Goryō-mae (~10 Min.), dann 10 Min. zu Fuß. Kein Umweg, nur eine Unterbrechung der Rückfahrt.
Warum dortFushimi ist neben Nada Japans zweitgrößtes Sake-Gebiet — weiches Grundwasser, deshalb ein weicherer, runderer Sake als anderswo. Die Gassen am Kanal sind gesäumt von schwarz verputzten Brauereilagern mit weißen Schriftzeichen — in der Dämmerung mit Laternen sehr schön und praktisch ohne Touristen.
AbendessenKizakura Sakaba in der Kizakura Kappa Country — Izakaya in einer umgebauten Brauerei mit Innenhof und Garten. Sake-Probierset aus dem eigenen Haus, dazu das lokale Kyōto Kōbō-Craft-Beer und normales Izakaya-Essen. Mi 17:00–21:30, letzte Bestellung 20:50 — passt genau. Dienstags geschlossen, für euch also kein Problem.
DanachAb Momoyama-Goryō-mae ~12 Min. mit der Kintetsu zurück nach Kyoto Station, von dort 3 Min. ins Hotel.
Nur falls ihr doch früher rauskommt: Das Gekkeikan Ōkura Sake Museum nebenan (mit Verkostung zum Schluss) schließt schon 16:30 — das geht nur an einem anderen Tag.
Do03.09.teamLab · ruhiger Tag
10:00teamLab Biovortex — nur 10 Min. zu Fuß vom Hachijo-Ostausgang, also quasi neben eurem Hotel. 10.000 m², 4 Etagen, rechnet mit 2,5–3 Std.
NachmittagBleibt in Bahnhofsnähe — Yodobashi Camera gegenüber oder die Aeon Mall mit großem Daiso am Hachijo-Ausgang. Bei der Nachmittagshitze ohnehin die bessere Tageszeit für drinnen. Bewusst der leichteste Tag der Kyoto-Woche — davor der lange Uji-Tag, danach der 04.09. mit Aufstehen um halb sechs und Fußmarsch am Philosophenweg.
AbendDer einzige unverplante Abend in Kyoto. Zwei Möglichkeiten: eine Gion-Nachttour (wenn ihr eine bucht, passt sie genau hierhin) — oder gar nichts vorhaben. Auch dann lohnt ein Abendspaziergang: das Bahnhofsgebäude selbst ist abends sehenswert und kostenlos: die 171-stufige LED-Treppe, der Skyway (Glasgang 45 m über der Halle) und die Dachterrasse, offen bis 23:00, 3 Min. vom Hotel.
Fr04.09.Fushimi Inari im Morgengrauen · Higashiyama am Abend
Der TagZwei Hälften mit einer echten Pause dazwischen. Früh raus in den Süden, solange es kühl und leer ist — Hitze im Hotel aussitzen — nachmittags der Bogen von Nord nach Süd bergab. Der letzte volle Kyoto-Tag, entsprechend voll; die Mittagspause ist Teil des Plans, nicht Luxus.
Am VorabendKoffer für Hiroshima packen und beim Rausgehen um 06:00 an der Rezeption abgeben — der takkyūbin-Wagen kommt mittags, und ihr seid erst gegen 10:30 zurück. Wenn die Rezeption um sechs nicht besetzt ist: am Vorabend abgeben und nachfragen. Nur die kleine Tasche behalten.
geg. 06:00Los. Erste Züge ab ~05:40, Kyoto → Inari mit der JR Nara Line, 2 Stationen, 5 Min., ¥150. Sonnenaufgang gegen 05:40 — ihr kommt genau ins Morgenlicht.
06:15–08:15Fushimi Inari Taisha — rund um die Uhr offen, kostenlos, kein Ticket. Um diese Zeit sind die Torii-Tunnel praktisch menschenleer, das schräge Licht fällt durch die Zwischenräume und man hört nur Vögel. Bis zum Yotsutsuji-Aussichtspunkt ~30 Min. bergauf (von dort der Blick über Kyoto), die komplette Gipfelrunde ~2 Std. Wasser mitnehmen, es geht durchgehend Treppen.
Faustregel: Ab etwa 09:00 kippt es — dann kommen die Reisegruppen und der untere Abschnitt wird zur Warteschlange.
geg. 08:45Eine Station zurück nach Tōfukuji + 10 Min. Fußweg, Frühstück am Konbini unterwegs. Um 9:00 öffnet der Tōfuku-ji — Zen-Gärten und die Tsūtenkyō-Brücke über der Ahornschlucht, im September tiefgrün statt rot und deshalb fast leer. Hōjō-Garten ¥500, Brücke + Kaisandō ¥600, Kombi ¥1.000. Eine Stunde reicht.
10:30–14:00Pause im Hotel. Duschen, Beine hochlegen, die Mittagshitze überspringen — ihr seid seit sechs Uhr auf den Beinen und habt abends noch einen langen Bogen vor euch. Essen im Bahnhof oder in der Aeon Mall nebenan.
geg. 14:15Ginkaku-ji — Bus 5/17 ab Kyoto Station, ~40 Min. Der „Silberne Pavillon“ mit dem geharkten Sandkegel und dem Moosgarten den Hang hinauf. ¥500, schließt 17:00, ihr habt also reichlich Luft.
geg. 16:00Philosophenweg nach Süden — 2 km am Kanal entlang, gute Stunde mit Pausen. Am späten Nachmittag ist er schattig und fast leer, die beste Tageszeit dafür.
geg. 17:15Nanzen-ji am Ende des Wegs — der römische Aquädukt mitten im Tempelgelände, frei zugänglich und auch nach Kassenschluss begehbar. Sanmon-Tor und Trockengarten schließen 17:00; wenn ihr die auch wollt, den Philosophenweg abkürzen.
AbenddämmerungBergab nach Chion-in — das gewaltigste Tempeltor Japans (Sanmon, 1621), Gelände frei zugänglich, in der Dämmerung besonders eindrucksvoll. Weiter durch den Maruyama-Park zum Yasaka-jinja — nachts durchgehend offen und komplett mit Laternen beleuchtet.
AbendVon Yasaka führt die Shijo-Straße direkt downtown: die Arkaden Teramachi & Shinkyōgoku (Super Potato, Book-Off), dann Dinner. Letzter Kyoto-Abend — hier passt das eine besondere Essen, Kaiseki oder Obanzai mit Reservierung.
GestrichenKennin-ji fällt raus — letzter Einlass 16:30, das kollidiert mit dem Nachmittagsbogen. Wenn er euch wichtiger ist als Ginkaku-ji: statt nach Norden zu fahren gegen 15:00 direkt nach Gion, Kennin-ji ansehen und den Abend dort verbringen. Auch der Nishiki-Markt (bis ~18:00) passt zeitlich nicht mehr rein.
Sa05.09.Vormittags weiter nach Hiroshima
ReisetagKein Programm mehr in Kyoto — alles Wichtige steht schon in den vier Tagen davor. Ausschlafen, gemütlich frühstücken, auschecken.
VormittagNozomi nach Hiroshima, ~1:40 h. Ihr habt nur Handgepäck; der Koffer wird im Lauf des Tages ans Hotel geliefert (am 04.09. vorausgeschickt) — er ist also spätestens zum Check-in um 15:00 da. Ekiben oder etwas vom Bahnhof für die Fahrt mitnehmen — die Auswahl im Kyoto-Bahnhof ist ausgezeichnet.
AnkunftHotel liegt direkt am Nordausgang. Check-in erst ab 15:00, aber Gepäck könnt ihr vorher abgeben — ihr gewinnt damit einen halben Tag Hiroshima, der vorher nicht da war.

Eure Wünsche — mit Timing

  • Fushimi Inari — rund um die Uhr offen und kostenlos. Zwei gute Zeitfenster: früh morgens (menschenleer, weiches Licht) oder abends ab Dämmerung. Tagsüber ist es eine Menschenschlange. 2 Stationen ab Kyoto Station mit der JR Nara Line. Eingeplant: Fr 04.09. ab 06:15 — der letzte volle Kyoto-Tag beginnt damit, dafür ist der Nachmittag entsprechend gekürzt.
  • Gion bei Nacht — schönster Teil ist nicht Hanamikoji, sondern der Shirakawa-Kanal (Weiden, Steinbrücken, Laternen) und die Gasse Pontochō am Fluss. Beste Zeit 18:30–20:30. Eingeplant: Di 01.09. am Anreiseabend, im Anschluss an Kiyomizu-dera.
    Wichtig: Die kleinen Privatgassen in Gion sind für Touristen gesperrt, Fotografieren von Geiko/Maiko ist verboten (¥10.000 Strafe). Eine geführte Nachttour ist hier wirklich sinnvoll — sie erklärt, was man sonst nicht sieht.

Tempel & Schreine — die sechs Ergänzungen

Aus dem r/JapanTravelTips-Thread „schönster Tempel/Schrein“ — ausgewählt ist nur, was ohne Umweg auf euren Wegen liegt. Alle sechs geben ein Goshuin (in der Goshuin-Sektion abhakbar).

  • Sanjūsangen-dō — der „innen wow“-Tipp aus dem Thread. Außen eine schlichte Holzhalle, innen 1.001 goldene Kannon-Statuen in Reih und Glied über 120 m Länge. Nahe dem Kyoto National Museum in Higashiyama. ¥600, ca. 8:30–17:00 (letzter Einlass 16:30). Eingeplant: Di 01.09. als erster Halt nach der Ankunft.
  • Kennin-ji — ältester Zen-Tempel Kyotos (1202), berühmt für das Zwillingsdrachen-Deckengemälde in der Hattō und den Wind-&-Donnergott-Wandschirm. Liegt mitten in Gion, am südlichen Ende von Hanamikoji. ¥600, letzter Einlass 16:30. Aktuell nicht eingeplant — passt zeitlich in keinen Tag mehr. Nur als Tausch gegen Ginkaku-ji am 04.09. machbar.
  • Chion-in — Haupttempel der Jōdo-Richtung mit dem gewaltigsten Tempeltor Japans (dem Sanmon von 1621). Direkt oberhalb von Yasaka-jinja und dem Maruyama-Park. Gelände frei zugänglich. Eingeplant: Fr 04.09. in der Abenddämmerung, unterhalb von Nanzen-ji auf dem Weg bergab.
  • Tōfuku-ji — großer Zen-Tempel mit berühmten Gärten und der Tsūtenkyō-Brücke über einer Ahornschlucht. Liegt eine JR-Station vor Fushimi Inari (Bahnhof Tōfukuji). Öffnet 9:00, Hōjō-Garten ¥500, Brücke + Kaisandō ¥600, Kombi ¥1.000. Eingeplant: Fr 04.09. um 9:00, direkt im Anschluss an Fushimi Inari im Morgengrauen.
  • Ginkaku-ji — der „Silberne Pavillon“ mit dem akkurat geharkten Sandkegel und einem Moosgarten den Hang hinauf. Liegt am Nordende des Philosophenwegs. ¥500, schließt 17:00. Eingeplant: Fr 04.09. um 14:15 als Start des Nachmittagsbogens, von dort den Philosophenweg nach Süden.
  • Ujigami-jinja — der älteste erhaltene Shinto-Schreinbau Japans (UNESCO-Welterbe), klein und ruhig. Nur 5 Gehminuten über den Fluss von Byōdō-in. Frei zugänglich. Eingeplant: Mi 02.09. auf eurem Uji-Vormittag.

Weitere Ideen (entspanntes Tempo)

  • Arashiyama — Bambushain nur vor 08:00, danach Tenryū-ji-Garten, Affenberg Iwatayama (toller Blick), Sagano-Romantikzug.
  • Otagi Nenbutsu-ji — der heimliche Favorit in Arashiyama. Am oberen Ende des Sagano-Tals stehen 1.200 Rakan-Steinfiguren, moosbewachsen den Hang hinauf. Das Besondere: Sie wurden in den 1980ern von Laien geschnitzt, jeder durfte einen eigenen Jünger machen. Entsprechend hält einer eine Kamera, einer einen Tennisschläger, viele grinsen, einer trinkt Sake. Man läuft eine halbe Stunde herum und entdeckt ständig Neues.
    ¥300, tgl. ca. 8:00–17:00 (Zeiten schwanken je nach Quelle, vorher kurz prüfen). Fast immer menschenleer.
    Anfahrt: Ab Saga-Arashiyama Station Bus 62/72/92/94 bis Otagidera-mae (~20 Min.) oder Taxi ~¥1.500. Zu Fuß sind es 40 Min. bergauf.
  • Saga-Toriimoto + Adashino Nenbutsu-ji — liegen genau auf dem Rückweg von Otagi. Eine erhaltene Straße mit strohgedeckten Häusern und ein Tempel mit 8.000 Steinlaternen für namenlose Verstorbene. Perfekte Kombi: mit dem Bus hoch zu Otagi, dann langsam zu Fuß bergab durch beide zurück nach Arashiyama.
  • Kiyomizu-dera am späten Nachmittag + Gassen Sannenzaka/Ninenzaka, danach direkt weiter nach Gion — das ergibt einen sehr schönen Abendbogen. Steht schon am 01.09. im Plan.
  • Nanzen-ji (römischer Aquädukt im Tempelgelände) + Philosophenweg — grün, ruhig, kaum Gedränge. Steht schon am 04.09. im Plan.
  • Fushimi · Sake-Viertel — Kanal, schwarze Brauereilager, rund 20 aktive Brauereien. Wer mehr will als den Izakaya-Abend: das Gekkeikan Ōkura Sake Museum (bis 16:30, mit Verkostung), die Jikkokubune-Kanalboote (bis ~16:20) und Teradaya, das Gasthaus aus der Bakumatsu-Zeit. Ein ruhiger halber Tag, ganz ohne Tempel. Der Abendteil steht schon am 02.09. im Plan.
  • Kifune / Kurama — Bergschrein mit Wasserlaternen, im September angenehm kühl, Halbtagesausflug ab Demachiyanagi.
  • Nishiki-Markt — „Kyotos Küche“, 400 m Streetfood. Am besten 10:30–12:00. Im Gehen essen ist verpönt: an den Ständen stehen bleiben.

Gaming, Malls & Daiso

  • Yodobashi Camera Kyoto (gegenüber Bahnhof, Nordseite) — Elektronik, Konsolen, Games, Spielzeug, dazu Restaurantetage. Riesig.
  • Aeon Mall Kyoto — direkt am Hachijo-Ausgang, also 3 Min. von eurem Hotel. Mit großem Daiso, Kino, Foodcourt. Perfekt für einen verregneten Abend.
  • Teramachi & Shinkyōgoku — überdachte Einkaufsarkaden downtown; hier liegt Super Potato Kyoto (Retro-Konsolen, Famicom, Game Boy) und mehrere Book-Off-Filialen für gebrauchte Spiele.
  • Pokémon Center Kyoto — Takashimaya, downtown Shijo.
  • Kyoto Tower Sando — Souvenir-Basar + Food Hall im UG, direkt am Bahnhof.

Essen

  • Kyoto Ramen Kōji — 10. Etage Bahnhofsgebäude, 9 berühmte Ramenläden aus ganz Japan nebeneinander. Ideal am Anreisetag.
  • Obanzai (kyotoer Hausmannskost, kleine Schälchen) — die typische Kyoto-Küche, viele Läden in Pontochō.
  • Yudōfu (Tofu-Hotpot) rund um Nanzen-ji, Kaiseki als einmaliges Erlebnis (Reservierung nötig).
  • Katsukura — Tonkatsu, mehrere Filialen, u.a. im Bahnhof. Verlässlich sehr gut.

Gut zu wissen

  • Bus fahren: hinten einsteigen, vorne beim Aussteigen zahlen, ¥230 pauschal.
  • Subway-&-Bus-1-Day-Pass ¥1.100: lohnt erst ab etwa fünf Fahrten am Tag. Bei entspanntem Tempo fahrt ihr mit der Suica einzeln meist günstiger.
  • Kyoto liegt im Talkessel und ist im Sommer die heißeste Großstadt Japans. Das merkt man ab elf Uhr körperlich. Morgens raus, mittags Museum oder Mall, abends wieder raus.
  • Tempel schließen früh — meist 16:30 oder 17:00, letzter Einlass 30 Minuten davor. Das Gelände sieht offen aus, die Kasse ist zu.
3
Hiroshima05.09. – 08.09. · 3 Nächte
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Basis

HotelSheraton Grand Hiroshima — direkt am Nordausgang des Bahnhofs, Check-in ab 15:00
AnreiseKyoto → Hiroshima, Nozomi ~1:40 h, ~¥11.410 p.P.
Vor OrtStraßenbahn (Hiroden) ~¥240 flat, IC-Karte funktioniert. Linie 2 & 6 vom Bahnhof zum Friedenspark.

Die Tage

Sa05.09.Anreise aus Kyoto · halber Tag frei
VormittagNozomi Kyoto → Hiroshima, ~1:40 h. Hotel direkt am Nordausgang, Check-in ab 15:00 — Gepäck vorher abgeben und gleich los.
NachmittagIhr seid früh genug für einen halben Tag. Zwei entspannte Möglichkeiten: der Shukkei-en, ein Landschaftsgarten im Miniaturformat mit Teichen und Brücken (¥260, bis 18:00) — oder die Burg Hiroshima gleich daneben. Beides bewusst leicht: der schwere Tag ist morgen.
AbendOkonomiyaki nach Hiroshima-Art — Okonomimura, ein ganzes Haus mit ~24 Ständen auf drei Etagen. Danach die Atombombenkuppel beleuchtet ansehen, das ist abends sehr still.
So06.09.Friedenspark · der schwere Tag
08:30Friedensmuseum zur Öffnung — dann ist es noch leise. Eintritt ¥200, Audioguide ¥400, rechnet mit 2–3 Std.
DanachGedenkhalle, Kinderfriedensdenkmal, Genbaku Dome — alles im selben Park, Details unten.
NachmittagShukkei-en mit den überlebenden Bäumen als Gegengewicht. Nichts Großes mehr vorhaben — der Tag ist emotional anstrengend.
Mo07.09.Miyajima
GanztagsMiyajima ist einen vollen Tag wert und der einzige Tag, der dafür bleibt. Hinweg schöner mit dem Direktboot ab Friedenspark (45 Min., ¥2.400), zurück mit Zug und Fähre.
Vorher prüfenGezeitenkalender. Bei Flut „schwimmt“ das Torii, bei Ebbe läuft man hin — beides schön, aber plant den Tag danach.
Di08.09.Weiter nach Osaka
VormittagWäsche im Hotel (Münzwaschmaschine), dann Nozomi nach Shin-Osaka, ~1:25 h. Am Abend wartet teamLab.

Alles zum Atombombenabwurf

Plant dafür einen ganzen, ruhigen Tag ein — am besten gleich den 06.09. Es ist emotional anstrengend; danach nichts Großes mehr vorhaben.

  • Friedensmuseum — zur Öffnung um 08:30 da sein, dann ist es noch leise. Eintritt ¥200, Audioguide ¥400. Die Hauptausstellung (persönliche Gegenstände) ist der eigentliche Kern. 2–3 Std.
  • Atombombenkuppel (Genbaku Dome) — UNESCO-Welterbe, das Wahrzeichen. Auch abends beleuchtet sehr eindrücklich.
  • Nationale Gedenkhalle für die Opfer — kostenlos, unterirdisch, ein kreisrunder Panoramaraum aus 140.000 Ziegeln (Zahl der Toten bis Ende 1945). Wird oft übersehen, ist aber der stillste und stärkste Ort.
  • Kinderfriedensdenkmal mit den Papierkranichen (Sadako Sasaki) und der Friedensglocke — die darf man selbst läuten.
  • Überlebende Bäume: Im Shukkei-en-Garten und rund um die Burg stehen hibakujumoku — Ginkgos und Weiden, die den Abwurf 1,5 km vom Hypozentrum überlebt haben und weiter treiben. Ein sehr hoffnungsvoller Kontrapunkt zum Museum.
  • Honkawa-Grundschule-Friedensmuseum — kostenlos, im Keller einer noch genutzten Schule, kaum Besucher.
Achtung: Der Burgturm von Hiroshima Castle ist seit dem 22.03.2026 dauerhaft geschlossen (Erdbebensicherheit, Wiederaufbau in Holz geplant). Das Gelände, die Gräben, Mauern, das Ninomaru-Tor und der Gokoku-Schrein sind weiter frei zugänglich — der Spaziergang lohnt sich also trotzdem.

Rund um Hiroshima

  • Miyajima — der Klassiker und ein voller Tag wert. JR Sanyo-Linie bis Miyajimaguchi (~27 Min.), dann Fähre 10 Min. (¥200 + ¥100 Besuchersteuer p.P.).
    Dort: Itsukushima-Schrein mit dem schwimmenden Torii (Restaurierung ist abgeschlossen, wieder komplett frei sichtbar), Daishō-in (unterschätzter Bergtempel mit 500 kleinen Statuen und drehbaren Gebetsrollen), Seilbahn auf den Mt. Misen, zahme Rehe überall.
    Gezeiten prüfen: Bei Flut „schwimmt“ das Tor, bei Ebbe kann man zu Fuß hingehen. Beides schön — schaut vorher den Gezeitenkalender an und plant danach.
    Alternative Anreise: Direktboot vom Friedenspark (45 Min., ¥2.400) — landschaftlich viel schöner als der Zug.
  • Onomichi — Katzengassen, Tempelpfad am Hang, Ausgangspunkt des Shimanami-Kaidō-Radwegs. ~1:20 h mit Zug.
  • Iwakuni — die fünfbogige Kintai-Brücke, ~50 Min. Guter Halbtagesausflug.
  • Tomonoura — verschlafenes Hafenstädtchen, Vorlage für Ghiblis „Ponyo“.

Essen & Shopping

  • Okonomiyaki nach Hiroshima-Art — Pflicht. Mit Nudelschicht, geschichtet statt gemischt. Okonomimura (ein ganzes Haus mit ~24 Ständen auf 3 Etagen) oder Nagataya direkt am Friedenspark.
  • Austern — Hiroshima liefert 60 % Japans. Gegrillt auf Miyajima, frittiert (kaki-fry) in der Stadt.
  • Anago-meshi — Meeraal auf Reis, Spezialität von Miyajimaguchi (Ueno, seit 1901).
  • Tsukemen Hiroshima-Style — kalte Nudeln mit scharfer Dip-Sauce.
  • Hondori-Arkade — 600 m überdachte Einkaufsstraße mit Daiso, Don Quijote, Book-Off, Uniqlo. Sun Mall und Fukuya gleich daneben, Yodobashi Hiroshima für Elektronik/Games.

Gut zu wissen

  • Straßenbahn: hinten einsteigen, vorne beim Aussteigen zahlen, ¥240 pauschal. Die Suica funktioniert.
  • Auf Miyajima fressen die Rehe Papier. Fahrkarten, Faltpläne, Fährtickets, Eintrittskarten — alles in einer Außentasche ist Freiwild. Beim ersten Mal lustig, beim zweiten nicht mehr. Papierkram in den Rucksack.
  • Rückfahrt planen: Die JR-Fähre fährt bis in den späten Abend, das Direktboot zum Friedenspark aber nur bis etwa 17:00.
4
Osaka08.09. – 10.09. · 2 Nächte · USJ-Fokus
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Basis

HotelHotel Universal Port — 5 Min. zu Fuß zum Parkeingang, Check-in ab 15:00
AnreiseHiroshima → Shin-Osaka, Nozomi ~1:25 h, ~¥10.620 p.P. Dann JR nach Nishikujo, umsteigen in die Yumesaki-Linie bis Universal City (~20 Min.).

Die Tage

Di08.09.Anreise · teamLab Botanical
MittagNozomi Hiroshima → Shin-Osaka (~1:25 h), dann JR bis Nishikujo, umsteigen in die Yumesaki-Linie bis Universal City (~20 Min.). Check-in ab 15:00.
ca. 18:00Losfahren. Von Universal City sind es ~45–50 Min. (JR bis Nishikujo → Loop Line bis Tennōji → Midōsuji-Linie bis Nagai). Rechnet ab Hotel mit einer vollen Stunde inklusive Puffer.
19:00teamLab Botanical Garden, Nagai Park. Es ist ein Freiluft-Garten: Mückenspray und feste Schuhe mitnehmen, im September gibt es dort abends reichlich Mücken.
Mi09.09.Universal Studios Japan
GanztagsUniversal Studios Japan — Mittwoch, also ein vergleichsweise guter Tag. Fünf Minuten zu Fuß vom Hotel.
45–60 Min. vorherAm Tor sein. Der Park öffnet oft 15–30 Min. früher als angekündigt — bei fünf Minuten Fußweg ist das fast geschenkt.
Sofort nach EinlassUSJ-App öffnen und das Zeitfenster für Super Nintendo World ziehen. Das geht erst im Park, und die Slots sind an guten Tagen bis mittags weg. Details im Block darunter.
Do10.09.Weiter nach Yokohama
VormittagNozomi Shin-Osaka → Shin-Yokohama, ~2:05 h. Dann JR/U-Bahn nach Minatomirai (~15 Min.).

USJ — das Wichtigste

  • Offizielle USJ-App vorher herunterladen und Ticket schon einscannen. Seit 05.01.2026 laufen die kostenlosen Area Timed Entry Tickets für Super Nintendo World ausschließlich über die App, und zwar erst nach dem Betreten des Parks.
  • Direkt nach dem Einlass: App öffnen, Zeitfenster für Super Nintendo World ziehen. Die Slots sind an guten Tagen bis mittags weg.
  • Alternative mit Garantie: Express Pass 7 (inkl. SNW-Zeitfenster). Kostet je nach Tag ¥11.000–25.000 p.P. zusätzlich zum Studio Pass — bei entspanntem Tempo und nur einem Tag im Park aber die Anschaffung wert. Verkauft sich früh aus.
  • Der Park öffnet oft 15–30 Min. früher als angekündigt. Seid 45–60 Min. vor der offiziellen Öffnungszeit am Tor — bei euch sind das 5 Minuten Fußweg, also fast geschenkt.
  • Beim Hotel Universal Port nach dem Early Park Entry für Hotelgäste fragen (oft 15 Min. Vorsprung) — beim Check-in direkt ansprechen.
  • Power-Up-Band für Nintendo World kauft man im Park; ohne Band funktionieren die interaktiven Elemente nicht.
Ihr wolltet in Osaka sonst nichts planen — gut so. Falls doch ein Abend übrig ist: Universal CityWalk direkt vor der Tür hat Takoyaki, Okonomiyaki und Ramen ohne jede Anfahrt.
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Yokohama10.09. – 13.09. · 3 Nächte
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Basis

HotelThe Yokohama Bay Hotel Tokyu — direkt an der Station Minatomirai, Check-in ab 15:00
AnreiseShin-Osaka → Shin-Yokohama, Nozomi ~2:05 h, ~¥14.720 p.P. Dann JR/U-Bahn nach Minatomirai (~15 Min.).

Die Tage

Do10.09.Anreise aus Osaka
NachmittagAnkunft Shin-Yokohama, weiter nach Minatomirai. Gepäck ins Hotel, Check-in ab 15:00.
AbendMinatomirai bei Nacht. Kishamichi-Promenade zu Fuß, Riesenrad Cosmo Clock, Red Brick Warehouse, Yokohama Air Cabin (Seilbahn über dem Hafen, ~¥1.000). Die Skyline ist nachts eine der schönsten Japans — und ihr wohnt mittendrin.
Fr11.09.Kamakura · von West nach Ost
Das PrinzipKamakura sind zwei Hälften mit dem Bahnhof in der Mitte: Hase-dera und der Große Buddha liegen im Westen (Enoden, 3 Stationen), Hachimangū und der Bambustempel im Osten. Beides zu Fuß zu verbinden funktioniert nicht — dazwischen liegen gut 4 km. Deshalb: morgens West, nachmittags Ost, abends zurück ans Meer. Der Westen zuerst, weil er der vollste Teil ist.
geg. 08:15Ab Yokohama mit der JR Yokosuka-Linie, ~25 Min. bis Kamakura — dort direkt in die Enoden, 3 Stationen bis Hase. Suica reicht; der Tagespass lohnt erst ab etwa vier Fahrten.
geg. 09:00Hase-dera — öffnet 8:00, ¥400. Der schönere der beiden Orte: Hanggarten mit Meerblick, Hunderte kleiner Jizō-Figuren, und die Benzaiten-Höhle, in die man gebückt hineingeht. Rechnet mit einer knappen Stunde. Goshuin — freitags ohne Wartenummern.
geg. 10:15Kōtoku-in · der Große Buddha — 8 Min. bergauf von Hase-dera. ¥300, und für ¥50 könnt ihr in die Statue hineinsteigen (Innenraum bis 16:30) — 11,4 m Bronze von 1252, seit dem 15. Jahrhundert unter freiem Himmel, weil die Halle drumherum weggespült wurde.
Warum jetzt: Ab etwa 11:00 wird es hier und in der Enoden spürbar voll.
geg. 11:45Enoden zurück nach Kamakura. Mittagessen auf der Komachi-dōri — Shirasu (die lokalen Weißfische, roh oder gedämpft aufs Reisschälchen), frisch gegrillte Senbei, lila Süßkartoffel-Softeis.
geg. 13:00Tsurugaoka Hachimangū — am Ende der Prachtstraße, Gelände frei zugänglich. Das historische Zentrum der Stadt: von hier aus wurde Japan 150 Jahre lang regiert. Breite Treppe, Lotusteiche. Goshuin-Schalter bis ~16:30.
bis 15:30Hōkoku-ji · der Bambustempel — Keikyu-Bus ab Kamakura Station bis Jōmyōji, ~10 Min. + 3 Min. Fußweg (oder 7 Min. Taxi). ¥400. Der einzige Zeitzwang des Tages: Matcha wird nur bis 15:30 ausgeschenkt, der Tempel schließt um 16:00. Der Hain ist klein — ihr kennt Arashiyama —, der Punkt ist das Teehaus mittendrin: ¥600 für Matcha mit Trockensüßigkeit, im Sitzen zwischen den Halmen.
ab 16:15Zurück ans Meer — das richtige Finale. Enoden nach Westen: Kamakura-kōkōmae, wo die Bahn direkt am Strand hält, weiter bis Enoshima — Brücke, Inselschrein, Sea Candle. Sonnenuntergang gegen 17:50, bei klarer Sicht mit dem Fuji über dem Wasser.
AbendAb Enoshima entweder mit der Odakyū über Fujisawa zurück nach Yokohama oder mit der Enoden gemütlich denselben Weg. Rechnet ab Enoshima mit ~1 Std. bis Minatomirai.
Falls zu vielHōkoku-ji ist der streichbare Teil. Ohne ihn habt ihr nach dem Hachimangū den ganzen Nachmittag am Meer — und mit Yuigahama-Strand, Enoshima und der Enoden auch dann einen vollen Tag. Umgekehrt: wenn ihr Kamakura ganz auskosten wollt, passt zwischen Buddha und Mittagessen noch Zeniarai Benten (der Schrein, in dem man sein Geld wäscht) durch einen Tunnel im Hang.
Sa12.09.Cupnoodles & Chinatown
10:00Cupnoodles Museum, Minatomirai — 7 Minuten zu Fuß vom Hotel, seid 09:45 da. Tickets am Automaten im Foyer mit dem Abholcode 36779523. Rechnet mit 2–2,5 Std. inklusive My CUPNOODLES Factory.
DanachIm nächsten 7-Eleven die Pixar-Tickets ausdrucken lassen — ab heute 10:00 möglich, und der einzige entspannte Zeitpunkt dafür. Details im Tokyo-Reiter.
NachmittagBecher ins Hotel bringen (die Transporthülle ist sperrig), dann Sankei-en als ruhiger Gegenpol. Bus ab Yokohama Station Ost, ~35 Min., schließt 17:00.
AbendChinatown — samstags voll. Vor 18:00 dort sein oder nach 20:30.
So13.09.Weiter nach Hakone
VormittagKoffer nach Tokyo vorausschicken (Kabutocho) — bis ca. 10:00 an der Rezeption abgeben. Nur eine kleine Tasche für zwei Nächte Hakone mitnehmen. Wenn Sankeien am 12.09. nicht geklappt hat, passt es auch hier noch hin.
MittagJR nach Odawara (~35 Min.), dann Hakone-Tozan-Bahn und Bus nach Motohakone.

Cupnoodles Museum — Ablauf

  • Abholcode 36779523 — am Automaten vor Ort eingeben, dann kommen die Tickets heraus. Code offline aufs Handy sichern, im Foyer ist das Netz mäßig.
  • Eintritt ¥500 p.P. Der eigentliche Spaß ist die My CUPNOODLES Factory: eigenen Becher bemalen, Zutaten wählen, versiegelt mitnehmen (¥500 extra).
  • Seid 09:45 da. Samstagvormittag ist die volle Zeit im Haus — mit dem 10:00-Slot seid ihr aber vor dem Andrang drin.
  • Der fertige Becher kommt in eine aufblasbare Hülle zum Umhängen. Praktisch, aber sperrig — plant ihn nicht direkt vor Chinatown ein, sondern bringt ihn vorher ins Hotel.
  • Dienstags geschlossen — für euch kein Problem.

Weitere Ideen

  • Sankei-en — großer japanischer Garten mit 17 versetzten historischen Gebäuden (u.a. eine Pagode von 1457 aus Kyoto). Sehr ruhig, kaum Touristen, ¥900.
  • Chinatown (Chūkagai) — größte Chinatown Asiens außerhalb Chinas. Streetfood: Nikuman bei Edosei, Xiaolongbao, gebratene Teigtaschen, Mango-Eis. Dazu der farbenprächtige Kanteibyō-Tempel. Abends am schönsten.
  • Shin-Yokohama Ramen Museum — euer Ding. Im Keller ist eine komplette Straßenkulisse des Tokyo von 1958 nachgebaut, darin 6–9 berühmte Ramenläden aus ganz Japan. Es gibt Mini-Portionen, damit man mehrere probieren kann. ~¥450 Eintritt, 20 Min. mit der U-Bahn.
  • Landmark Tower Sky Garden (69. Stock) — bei klarem Wetter bis zum Fuji, abends spektakulär.
  • Malls: MARK IS Minatomirai, Queen's Square (in eurem Hotelkomplex), World Porters, Colette Mare — dazu Yodobashi Yokohama an der Yokohama Station für Games und Elektronik.
  • Nissan Global HQ Gallery — kostenlos, für Autofans; Kirin-Brauerei Namamugi mit Führung und Verkostung.

Kamakura · Nachschlag zur Zeitleiste

Der Ablauf steht oben beim 11.09. Hier nur die Einzelheiten zum Nachlesen.

  • Tickets braucht ihr nirgends — alles wird vor Ort bar/IC bezahlt. Hōkoku-ji nimmt nur Bargeld, ¥1.000 pro Person in Münzen/Scheinen bereithalten (Eintritt + Matcha).
  • Alle vier Hauptorte geben ein Goshuin — Hachimangū, Kōtoku-in, Hase-dera und Hōkoku-ji stehen im Tracker. Das Buch also mitnehmen; an einem Tag könnt ihr hier vier auf einmal sammeln.
  • Kōtoku-in / Großer Buddha (¥300, +¥50 um hineinzugehen — man kann in die Bronzestatue steigen!). Hase-dera gleich nebenan ist eigentlich der schönere Ort: Hanggarten, Meerblick, die Höhle mit hunderten kleiner Benzaiten-Figuren.
  • Tsurugaoka Hachimangū — Hauptschrein am Ende der Prachtstraße.
  • Hōkoku-ji („Bambustempel“) — kleiner Bambushain, und man kann für ¥600 Matcha mittendrin trinken. Viel ruhiger als Arashiyama.
  • Komachi-dōri — Streetfood-Gasse: Shirasu (Weißfisch, lokale Spezialität), Purple-Sweet-Potato-Softeis, Senbei frisch gegrillt.
  • Enoden — die alte Straßenbahn nach Enoshima fährt teils direkt am Meer entlang. Sehr fotogen, gute Nachmittagszugabe.
  • Zeiten auf einen Blick: Hase-dera 8:00–17:00 (¥400) · Kōtoku-in 8:00–17:30, Statueninneres bis 16:30 (¥300 + ¥50) · Hachimangū Gelände frei und offen, Goshuin bis ~16:30 · Hōkoku-ji 9:00–16:00, Matcha nur bis 15:30 (¥400 + ¥600) — der einzige harte Cut-off.
  • Warum West vor Ost: Hase-dera und der Buddha sind die vollsten Orte Kamakuras. Wer sie sich für den Nachmittag aufhebt, steht an — auch freitags. Der Osten (Hachimangū, Bambus) verträgt Mittag und Nachmittag dagegen problemlos.

Gut zu wissen

  • Kamakura am Freitag: der Tausch mit dem Samstag ist ein echter Gewinn — die Enoden ist werktags spürbar leerer, und in Hase-dera gibt es keine Wartenummern fürs Goshuin. Trotzdem früh starten — die Zeitleiste oben beginnt bewusst um 08:15, Kamakura ist auch unter der Woche kein Geheimtipp.
  • Chinatown am Samstagabend ist dafür voller als freitags. Vor 18:00 dort sein oder nach 20:30 — dazwischen steht man an den Nikuman-Ständen an.
  • Sankeien schließt um 17:00, letzter Einlass 16:30.
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Hakone13.09. – 15.09. · 2 Nächte
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Basis

HotelHakone Hotel — am Ashi-See in Motohakone, quasi neben dem Wasser-Torii, Check-in ab 15:00
AnreiseYokohama → Odawara mit JR (~35 Min.), dann Hakone-Tozan-Bahn/Bus
PassHakone Freepass, 2 Tage ab Odawara: ¥6.000 p.P. Deckt Zahnradbahn, Standseilbahn, Seilbahn, Piratenschiff und alle Busse ab. Für euch klar sinnvoll.
Gepäck: Schickt die großen Koffer am 13.09. direkt von Yokohama ins Tokyo-Hotel (Kabutocho) und nehmt nur eine Tasche für zwei Nächte mit. Die Hakone-Bahnen sind eng und voller Umstiege — mit Koffern ist der Tag anstrengend, ohne ist er wunderschön.

Die Tage

So13.09.Anreise aus Yokohama
VormittagKoffer direkt nach Tokyo schicken (Kabutocho), nicht nach Hakone. Nur eine Tasche für zwei Nächte — die Hakone-Bahnen sind eng und voller Umstiege.
MittagJR nach Odawara (~35 Min.), Hakone Freepass am Automaten kaufen (¥6.000 p.P., 2 Tage), dann Bahn und Bus nach Motohakone.
Beim Check-inNach den Essenszeiten fragen. Häuser dieser Art servieren oft fix um 18:00 oder 18:30 — das kollidiert sonst mit der Seilbahnrunde am Folgetag.
Mo14.09.Die klassische Runde
Vor 07:00Hakone-Schrein — das rote Torii im Wasser liegt direkt beim Hotel. So früh steht keine Schlange davor (tagsüber 60+ Min.) und der Nebel über dem See ist magisch.
VormittagPiratenschiff über den Ashi-See nach Tōgendai, dann Seilbahn nach Ōwakudani. Gegen den Uhrzeigersinn, also entgegen dem Strom der Tagesgäste aus Tokyo. Details unten.
Vorher prüfenDie Seilbahn kann wegen Vulkangas kurzfristig schließen. Morgens die Live-Statusseite von Odakyu anschauen — es fahren dann Ersatzbusse, die Runde dauert nur länger.
NachmittagHakone Open-Air Museum auf dem Rückweg — Skulpturenpark im Gebirge, begehbarer Buntglasturm, kostenloses Fuß-Onsen. ~¥2.000.
Di15.09.Weiter nach Tokyo
ca. 08:15Bus nach Hakone-Yumoto, dann Romancecar nach Shinjuku. Unterwegs Gōtoku-ji und Shimokitazawa — der komplette Ablauf steht im Tokyo-Reiter.

Die klassische Runde

Am besten als ganzer Tag am 14.09. — gegen den Uhrzeigersinn ab eurem Hotel, dann fahrt ihr entgegen dem Hauptstrom der Tagesgäste aus Tokyo:

  • Piratenschiff über den Ashi-See von Motohakone nach Tōgendai (~30 Min.) — bei klarem Wetter der beste Fuji-Blick der Region.
  • Seilbahn Tōgendai → Ōwakudani. Vulkanisches Tal mit Schwefeldampf; dort die kuro-tamago (in Schwefelwasser schwarz gekochte Eier — jedes soll das Leben um 7 Jahre verlängern).
  • Weiter zur Standseilbahn hinunter nach Gōra, dann mit der Zahnradbahn mit ihren drei Spitzkehren nach Hakone-Yumoto.
  • Unterwegs aussteigen: Hakone Open-Air Museum (Chōkoku-no-Mori) — Skulpturenpark im Gebirge mit eigenem Picasso-Pavillon, dazu ein begehbarer Buntglasturm und ein kostenloses Fuß-Onsen. Absolutes Highlight, ~¥2.000.

Und sonst

  • Hakone-Schrein — das rote Torii im Wasser liegt direkt bei eurem Hotel. Vor 07:00 hingehen: dann steht keine Schlange davor (tagsüber wartet man 60+ Min. aufs Foto), und der Nebel über dem See ist magisch.
  • Alte Tōkaidō-Straße mit der Zedernallee und dem Amazake-chaya — eine 400 Jahre alte, strohgedeckte Teehütte, in der noch immer süßer Reistrunk und Mochi serviert werden. 20 Min. Fußweg von Motohakone, sehr atmosphärisch.
  • Pola Museum of Art — Monet, Renoir, Van Gogh, mitten im Buchenwald. Architektonisch grandios.
  • Onsen: Euer Hotel hat eigene Bäder. Extern lohnen Tenzan Tōji-kyō (traditionell, mehrere Freiluftbecken) oder — für Gaming-Menschen mit Humor — Yunessun, ein Onsen-Freizeitpark mit Badehose und Becken aus Wein, Kaffee, grünem Tee und Sake.
  • Hakone-Yumoto — Souvenirstraße mit Yosegi-Zaiku (traditionelle Puzzle-Holzkästchen) und sehr guten Soba-Läden (Hatsuhana).
Fuji-Realismus: Im September ist der Himmel oft dunstig, die Erfolgsquote liegt bei vielleicht 30–40 %. Frühmorgens sind die Chancen am besten. Nicht enttäuscht sein, wenn er sich versteckt — Hakone trägt sich auch ohne ihn.

Gut zu wissen

  • Die Seilbahn über Ōwakudani kann kurzfristig schließen, wenn die Vulkangaswerte steigen — das passiert regelmäßig. Es fahren dann Ersatzbusse, die Runde funktioniert also weiter, dauert nur länger. Morgens kurz die Live-Statusseite von Odakyu prüfen.
  • Beim Check-in nach den Essenszeiten fragen. Hotels dieser Art servieren oft fix um 18:00 oder 18:30 — das kollidiert schnell mit der Seilbahnrunde.
  • Onsen-Etikette: vorher am Hocker sitzend gründlich waschen, das kleine Handtuch kommt nicht ins Wasser (auf den Kopf legen), lange Haare hochbinden.
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Tokyo15.09. – 21.09. · 6 Nächte · Kabutocho
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Basis

HotelCaption by Hyatt Kabutocho — Nihonbashi/Kabutocho, Check-in ab 15:00
AnreiseNehmt den Romancecar ab Hakone-Yumoto nach Shinjuku (~1:25 h, ~¥2.500) — er fährt genau die Odakyu-Linie entlang, an der Gōtoku-ji und Shimokitazawa liegen (siehe unten). Der Kodama ab Odawara nach Tokyo (~35 Min., ~¥3.700) ist schneller, bringt euch aber auf die falsche Stadtseite.
LageRuhiges Altstadtviertel zwischen Nihonbashi und Tsukiji — abends viele kleine Bars, morgens 15 Min. zum Tsukiji-Außenmarkt.

Die Tage

Di15.09.Aus Hakone · Gōtoku-ji & Shimokitazawa
ca. 08:15Bus ab Motohakone nach Hakone-Yumoto (~40 Min.). Am Vorabend an der Rezeption nach der genauen Abfahrt fragen.
ca. 09:20Romancecar nach Shinjuku, ~1:25 h. Sitzplatzreservierung nötig — Odakyu-App oder Schalter in Yumoto.
ca. 10:50Shinjuku: Tasche ins Münzschließfach (¥400–700, Suica). Dann Odakyu-Lokalzug wieder Richtung Westen bis Gōtokuji, ~15 Min.
ca. 11:20Gōtoku-ji — der Winke-Katzen-Tempel. Details im Block darunter. Katze und Goshuin vor 12:00 holen — dann macht das Büro eine Stunde Pause und schließt endgültig um 15:00.
ca. 13:30Shimokitazawa — drei Odakyu-Stationen zurück. Vintage- und Plattenläden, Cafés, keine Hochhäuser. Genau das richtige Tempo für einen Umzugstag.
ca. 16:30Zurück nach Shinjuku, Tasche holen, weiter nach Kabutocho (~30 Min. über Tokyo Station). Check-in, Abend im Viertel.
Mi16.09.Kaiserpalast & Marunouchi
10:00Kaiserpalast (Führung) — Treffpunkt Kikyōmon-Tor, ca. 75 Min., kostenlos. Ausweis mitnehmen, pünktlich sein. Ab Kabutocho ~20 Min.
DanachOstgärten des Palasts oder die Dachterrasse von KITTE Marunouchi — beides liegt direkt daneben und kostet nichts.
NachmittagKanda Myōjin — 15 Min. zu Fuß vom Palast über Ochanomizu. Der Schutzpatron von IT und Gaming, mit Omamori für Datensicherheit (die Software-Firmen der Stadt lassen hier ihre Server segnen). Goshuin-Büro bis ~17:00, nachmittags also entspannt.
DanachFünf Minuten bergab liegt Akihabara — Spielhallen über mehrere Etagen, Super Potato für Retro-Konsolen, Yodobashi Akiba als größtes Elektronikkaufhaus Japans. Nakano am 18.09. ist die bessere Adresse fürs Sammeln; Akihabara ist der lautere Bruder, den man einmal gesehen haben will.
AbendKagurazaka — ab Akihabara drei Stationen mit der Chūō-Sōbu-Linie bis Iidabashi, ~7 Min. Ehemaliges Geisha-Viertel: Kopfsteingassen, die vom Hang abgehen, versteckte Restauranteingänge hinter Bambuszäunen, dazwischen französische Bistros — die Gegend war lange das Viertel der Pariser Auslandsgemeinde. Sehr hübsch im Dunkeln, und ein völlig anderer Ton als der Palast am Vormittag.
HeimwegVon Iidabashi fährt die Tōzai-Linie ohne Umsteigen bis Kayabachō, ~12 Min. — direkt vor die Hoteltür.
Do17.09.Yurikamome-Tag · Pixar, Miraikan, Odaiba
10:00MUNDO PIXAR EXPERIENCE, CREVIA BASE Tokyo — Toyosu 6-4-25, Kōtō-ku. 2 Personen, ¥16.720 bezahlt, Umbuchung und Storno ausgeschlossen. Ab Kabutocho ~30 Min. (zu Fuß nach Shintomichō, Yūrakuchō-Linie bis Toyosu, Yurikamome bis Ichiba-mae), per Taxi ~15 Min. Also gegen 09:00 los. Tickets müssen vorher abgeholt sein — siehe Block darunter.
MittagToyosu Senkyaku Banrai — 5 Gehminuten vom Pixar-Ort, direkt am Fischmarkt Toyosu. Eine nachgebaute Edo-Marktgasse mit rund 70 Läden: Sushi vom Markt nebenan, Donburi, gegrillte Jakobsmuscheln, Wagyu-Spieße. Oben im Haus ein echtes Onsen mit Blick über die Bucht (Tagesgäste willkommen, ~¥3.850) — wenn ihr Lust habt, ist das die ungewöhnlichste Mittagspause der Reise.
NachmittagMiraikan — Nationalmuseum für Zukunftstechnik, mit der Yurikamome ein paar Stationen weiter. Androiden, Roboter, ein riesiger begehbarer Erdglobus aus OLED-Panels. ¥630, mittwochs bis freitags bis 17:00. Inhaltlich der nächste Verwandte zu Nintendo Museum und Cupnoodles — Small Worlds ist dafür rausgeflogen.
AbendWeiter auf derselben Linie nach Odaiba: Unicorn-Gundam vor DiverCity mit Verwandlungsshow zur vollen Stunde, dazu Aqua City, Decks und der Blick auf die Rainbow Bridge. Ein kompletter Tag auf einer einzigen Bahn, kein einziger Umstieg.
ÜbersprungenteamLab Planets läge zwar direkt daneben — das kennt ihr aber schon. Ebenfalls gestrichen: Small Worlds (Miniaturmuseum, eine Station weiter) und der Pokémon-Kram — beides interessiert euch nicht.
Fr18.09.Kewpie Mayoterrace · Nakano · Shibuya
Der TagEine Linie von West nach Ost. Der Kewpie-Termin liegt in Chōfu, weit im Westen — von dort geht es über Nakano und Harajuku nach Shibuya, ohne einen Meter doppelt zu laufen. Dazu der letzte Werktag vor der Silver Week, und genau das braucht dieser Tag: Nakanos enge Gänge und die Shibuya-Kreuzung vertragen Feiertagsmengen beide schlecht.
geg. 09:15Ab Kabutocho los — rechnet eine gute Stunde: Tōzai-Linie bis Ōtemachi, Marunouchi-Linie nach Shinjuku, dort auf die Keio-Linie bis Sengawa (~18 Min., Sengawa halten nur die langsameren Züge — Keio Liner und Sonderexpress fahren durch). Vom Bahnhof 5 Min. zu Fuß.
10:30–11:30Kewpie Mayoterrace — Sengawacho 2-5-7, Chōfu. Reservierungsnummer 86608, 2 Personen, kostenlos. Führung durch die Mayonnaise-Welt: Geschichte der Kewpie-Puppe, die Sache mit dem Eigelb statt ganzem Ei (deshalb schmeckt japanische Mayo anders), eine Verkostung und am Ende ein kleines Geschenk. Pünktlich sein — es ist eine geführte Gruppe, wer zu spät kommt, kommt nicht mit.
geg. 11:45Zurück auf die Keio bis Shinjuku, dort auf die JR Chūō — Nakano ist nur zwei Stationen weiter. Ankunft geg. 12:30, und das passt perfekt: Nakano Broadway öffnet erst um 12:00, ein früherer Besuch hätte ohnehin nichts gebracht.
12:45Mittagessen und dann Nakano Broadway — verwinkeltes Einkaufszentrum aus den 60ern voller Mandarake-Filialen, alte Konsolen, Figuren, Karten. Der ruhigere und oft günstigere Gegenentwurf zu Akihabara. Im Untergeschoss das berühmte achtstöckige Softeis.
geg. 15:00Weiter nach Osten auf der Yamanote-Achse. Ab Nakano mit der JR Chūō nach Shinjuku, dort zwei Stationen der Yamanote — insgesamt ~15 Min. Ab hier läuft der Rest des Tages zu Fuß bergab Richtung Shibuya.
geg. 15:30Meiji Jingū ab Harajuku — Japans bedeutendster Shintō-Schrein, in einem eigens angelegten Wald aus 100.000 gestifteten Bäumen. Nach dem Trubel von Nakano der Gegenpol: breite Kieswege, Zedern, plötzlich still. Kostenlos. Achtung: Das Gelände schließt bei Sonnenuntergang (~17:40), das Goshuin-Büro schon um 17:00 — deshalb steht der Schrein vor Shibuya und nicht danach.
geg. 17:00Durch Harajuku nach Süden: die Takeshita-Straße (schrill, eng, Crêpes und Rainbow-Toast) oder ruhiger die Cat Street — beide enden nach ~20 Min. Fußweg in Shibuya.
geg. 17:45IKEA Shibuya — Udagawachō 24-1, 5 Min. vom Bahnhof, täglich 10:00–21:00. Kein normales IKEA: sieben Etagen übereinander statt Lagerhalle, im 2. Stock der Swedish Food Market, im 7. das Swedish Restaurant mit Köttbullar und Blick über Shibuya. Die japanischen Sondersortimente (Kleinstwohnungs-Möbel, Ordnungskram) gibt es so bei uns nicht — genau deshalb lohnt es sich.
AbendShibuya: die Scramble-Kreuzung von oben — kostenlos aus dem Starbucks im Tsutaya oder aus der Fußgängerbrücke am Bahnhof, gegen Gebühr vom Shibuya Sky (Dachterrasse in 230 m, Sonnenuntergangs-Slots gehen früh weg). Dazu Shibuya Parco mit Nintendo Tokyo, Pokémon Center und Capcom Store im 6. Stock — das ist die Pokémon-Adresse, wenn ihr doch mal reinschauen wollt, ganz ohne Reservierung.
Falls zu vielDer Tag beginnt um 09:15 und endet in Shibuya — das ist viel. Meiji Jingū ist der Teil zum Streichen, dann fahrt ihr ab Nakano direkt nach Shibuya und habt den ganzen Abend dort. Umgekehrt: Wer nach Nakano genug hat, nimmt die Tōzai-Linie ab Nakano ohne Umsteigen bis Kayabachō — die fährt direkt zum Hotelbahnhof.
Sa19.09.Asakusa · Ueno · Yanaka
Silver WeekAb heute fünf Feiertage am Stück. Das hier ist bewusst ein Straßen- und Viertel-Tag — Gedränge stört draußen weniger als in engen Läden.
FrühSensō-ji und Nakamise vor neun Uhr — danach ist die Gasse eine Menschenschlange. Ab Kabutocho ~20 Min.
VormittagKappabashi — die Küchengeräte-Straße: japanische Messer, Gusseisenpfannen, Keramik und die berühmten Plastik-Speisemodelle. 10 Min. zu Fuß von Asakusa und das beste Mitbringsel-Revier der Stadt.
MittagUeno Park und Ameyoko — die laute Marktgasse unter den Gleisen, Streetfood und Ramschstände. Der ungeschliffenste Ort der Innenstadt.
NachmittagYanaka Ginza und der Nezu-Schrein mit dem kleinen Torii-Tunnel — das alte Tokyo, das die Bombardierungen überstanden hat. Von Ueno 10 Min.
Ehrlich gesagtDas ist viel für einen Tag. Die Route ist zwar linear, aber wenn es zu voll wird: Yanaka streichen und auf den 20.09. schieben.
So20.09.Ruhige Viertel · nah am Hotel
Warum heuteDer vollste Tag der Silver Week. Alles hier liegt zwei bis vier Stationen vom Hotel — kein Bahnhofsgedränge, keine langen Wege.
VormittagKiyosumi-Shirakawa — Tokyos Kaffeeviertel, ehemalige Lagerhallen voller Röstereien. Daneben der Kiyosumi-Teien, einer der schönsten klassischen Gärten der Stadt und kaum besucht.
MittagFukagawa mit Tomioka Hachimangū, dem Sumo-Ursprungsschrein — ruhig, großzügig, eine Station vom Hotel.
NachmittagHama-rikyū — Feudalgarten mit Teehaus auf einer Insel im Teich, mitten zwischen Wolkenkratzern.
AbendGinza — Sushi zum Abschluss (heute unbedingt vorab reservieren, Feiertag). Wer mag, davor ein Einzelakt-Ticket im Kabuki-za — ab ca. ¥1.000 am Seiteneingang, 45–90 Minuten, perfekte Dosis.
Mo21.09.Weiter nach Narita
VormittagLetzte Einkäufe an der Tokyo Station oder in Nihonbashi, dann N'EX bzw. Skyliner. Sitzplatz reservieren — am Feiertagsende sind beide voll.

Pixar-Tickets vorher im 7-Eleven abholen

Das ist der Punkt, an dem die Sache schiefgehen kann: Die Tickets gibt es nicht am Veranstaltungsort. Ihr müsst sie vorher in einem beliebigen 7-Eleven in Japan ausdrucken lassen — die Druckgebühr ist bereits bezahlt. Ohne ausgedrucktes Ticket kein Einlass.
  • Abholung möglich ab Sa 12.09., 10:00 JST. Das ist euer Yokohama-Tag — erledigt es gleich dort nach dem Cupnoodles Museum, ein 7-Eleven ist nie weiter als zwei Straßen weg. Nicht auf den 17. schieben.
  • Die Ausgabe läuft an der Kasse, nicht am Kopierautomaten: Ticketnummer nennen, die Mitarbeiterin tippt sie ein, die Tickets kommen aus dem Drucker.
  • Zeigt dem Personal den japanischen Text unten — dann ist ohne ein Wort Japanisch klar, was zu tun ist.
Diesen Text dem 7-Eleven-Personal zeigen *セブン-イレブン店員の方へ
本メールをお持ちの外国人の方がご来店されましたら、通常のチケット発券フローと同様に、本メールに記載されている13桁の払込票番号(Ticket number)をレジに入力の上、発券操作をお願いいたします。 2458242724570
Ticketnummer2458242724570 — die 13-stellige Nummer für die Kasse
BestellnummerMA7E3370667886 — nur für Rückfragen bei PIA
Bestellt aufMarten Rase · marten.rase@me.com · 2 × Eintritt
Nehmt die Bestätigungsmail zusätzlich offline aufs Handy (Screenshot genügt) — im Konbini ist das Netz manchmal mau, und die Nummer ist der einzige Schlüssel zum Ticket.

Gōtoku-ji · der Winke-Katzen-Tempel

Gōtoku-ji in Setagaya ist der Ursprungsort des Maneki-neko. Auf einer Terrasse neben der Pagode stehen über tausend weiße Katzen in allen Größen dicht an dicht — eines der ungewöhnlichsten Motive Tokyos, und der Eintritt kostet nichts.

Warum genau der 15.09.: Der Tempel liegt weit im Westen, euer Hotel weit im Osten — als eigener Ausflug wären das 45 Min. pro Richtung. Am Anreisetag aus Hakone fahrt ihr aber ohnehin die Odakyu-Linie hoch, und Gōtoku-ji liegt direkt daran. Ihr habt an dem Tag nur die kleine Tasche dabei (die Koffer sind am 13.09. von Yokohama nach Tokyo vorausgeschickt), Check-in in Kabutocho ist eh erst ab 15:00 — der Vormittag wäre sonst totgelaufen.

Vor Ort

  • Die Katzen kauft man, man bekommt sie nicht. Am Büro rechts der Haupthalle, ab ¥500 für die kleinste (Größe 1) bis ~¥5.000 für die großen. Man nimmt sie mit nach Hause, wünscht sich etwas — und bringt sie zurück, wenn der Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Genau deshalb stehen dort tausende: Jede einzelne ist ein eingelöster Wunsch.
  • Diese Katzen halten keine Münze, anders als die kommerziellen überall sonst. Gōtoku-ji winkt nur — Geld gehört nach der Tempellehre nicht dazu.
  • Ein Goshuin gibt es ebenfalls, mit Katzenstempel. Gleiches Büro, gleiche Zeiten (8:00–15:00, Pause 12–13).
  • Die dreistöckige Pagode hinter der Katzenterrasse hat kleine Katzenreliefs im Sockel — schaut genau hin, die meisten laufen daran vorbei.
  • Kürzerer Fußweg: statt 15 Min. ab Gōtokuji Station könnt ihr eine Station mit der Setagaya-Straßenbahn bis Miyanosaka fahren — von dort sind es 5 Min. Die Bahn selbst ist eine hübsche alte Linie, und an der Station Miyanosaka sitzen Winke-Katzen auf dem Bahnsteig.
  • Es ist ein aktiver Friedhofstempel — die Katzen sind ein Wallfahrtsort, kein Fotostudio. Leise sein, nicht auf die Terrasse steigen.
Falls der 15.09. nicht klappt: Der beste Ersatz ist der 18.09. direkt nach dem Kewpie-Termin — Gōtoku-ji liegt nur 25 Minuten von Sengawa entfernt, mit einmal Umsteigen: Keio-Linie sechs Stationen ostwärts bis Shimo-Takaido, dort auf die Setagaya-Linie (eine der letzten zwei Straßenbahnen Tokyos, mit einer eigenen Winke-Katzen-Bahn im Gōtoku-ji-Design) drei Stationen bis Miyanosaka, 5 Min. Fußweg. Der Preis dafür: Ihr kommt erst gegen 12:15 an und lauft in die Mittagspause des Goshuin-Büros (12:00–13:00), und der Nachmittag danach wird knapp — Jimbocho schrumpft auf eine Stunde und das Goshuin von Kanda Myōjin fällt weg. Für einen Ersatztag ist das aber allemal besser als der Abreisetag.
Nebenbei: In Asakusa erhebt Imado-jinja denselben Ursprungsanspruch aufs Maneki-neko — dort sind die Katzen paarweise und gelten als Ort für Partnerglück. Deutlich kleiner, aber wenn ihr ohnehin in Asakusa seid, ein netter Zusatz.

Der Silver-Week-Faktor

19.–23.09. sind fünf zusammenhängende Feiertage — so etwas gab es zuletzt 2015. Sa 19., So 20., Mo 21.09. fallen mitten in eure Tokyo-Zeit. Konsequenzen:

  • Legt die großen Sehenswürdigkeiten und Ausflüge auf Di 15. – Fr 18.09. und lasst das Wochenende für Viertel-Bummeln, Essen und Shopping.
  • Beliebte Restaurants am 19.–21.09. vorab reservieren (TableCheck, Tabelog, oder das Hotel bitten).
  • Den Narita-Transfer am 21.09. als Sitzplatzreservierung buchen — N'EX und Skyliner sind an Feiertagsenden voll.

Neu für euch — Viertel, die ihr noch nicht kennt

  • Yanaka & Nezu — das alte Tokyo, das die Bombardierungen überstanden hat. Holzhäuser, Katzen, der Yanaka-Friedhof, die Einkaufsgasse Yanaka Ginza (Streetfood, Menchi-Katsu) und der Nezu-Schrein mit einem kleinen roten Torii-Tunnel wie in Fushimi Inari, nur ohne Menschen.
  • Shimokitazawa — Vintage-Läden, Plattenläden, Cafés, keine Hochhäuser. Perfekt für einen entspannten Nachmittag. Abends viele kleine Izakaya. Liegt drei Odakyu-Stationen von Gōtoku-ji — die beiden gehören zusammen auf einen Tag.
  • Kōenji — noch rauer und günstiger als Shimokita, Secondhand und Live-Musik.
  • Kichijōji + Inokashira-Park — Ruderboote auf dem See, die Gasse Harmonica Yokochō mit winzigen Bars, dazu einer der schönsten Parks der Stadt.
  • Kagurazaka — ehemaliges Geisha-Viertel mit Kopfsteingassen und französischen Bistros. Sehr hübsch am Abend. Steht am 16.09. abends im Plan.
  • Todoroki-Schlucht — eine echte grüne Schlucht mit Bach mitten im Stadtgebiet, 30 Min. von Shibuya. Kaum bekannt.
  • Toyosu — neuer Fischmarkt (Thunfischauktion von der Galerie aus, ab 05:30) und teamLab Planets gleich daneben — das kennt ihr aber schon. Der Fischmarkt liegt an derselben Yurikamome-Station wie die Pixar-Ausstellung (Ichiba-mae), die Auktion ist allerdings ab 05:30.
  • Small Worlds Tokyo — eines der größten Miniaturmuseen Asiens in Ariake: ein Flughafen im Maßstab 1:80, eine Stadt im Tag-Nacht-Wechsel, dazu Sailor-Moon- und Evangelion-Welten. Steht am 17.09. im Plan, weil es nur eine Yurikamome-Station von Pixar entfernt liegt. Bewusst gestrichen — Miniaturmuseen sind nicht eures.
  • Kiyosumi-Shirakawa — Tokyos Kaffeeviertel in umgebauten Lagerhallen, dazu der Kiyosumi-Teien und das benachbarte Fukagawa. Zwei Stationen vom Hotel und kaum von Touristen entdeckt.
  • Jimbocho — rund 130 Antiquariate auf wenigen Straßen, dazu Kunstbände, alte Landkarten und Manga-Erstausgaben. Werktags hingehen, sonntags und feiertags ist das meiste zu. Bewusst gestrichen — Antiquariate sind nicht eures.
  • Kappabashi — die Küchengeräte-Straße bei Asakusa: japanische Messer, Gusseisen, Keramik, Plastik-Speisemodelle. Das beste Mitbringsel-Revier der Stadt.
  • Ameyoko — laute Marktgasse unter den Gleisen in Ueno, Streetfood und Ramsch. Der ungeschliffenste Ort der Innenstadt, angenehm unpoliert.

Tempel, Schreine & Parks

  • Kanda Myōjin — der Schrein für euch: Schutzpatron von Akihabara und damit inoffiziell von IT und Gaming. Es gibt Omamori für „Datensicherheit“ und Anime-Ema-Täfelchen. 10 Min. von Akihabara, direkt daneben der konfuzianische Yushima Seidō.
  • Nezu-Museum (Omotesandō) — asiatische Kunst, aber der eigentliche Grund ist der versteckte Teegarten dahinter. Grüne Oase zwischen Designerläden.
  • Kiyosumi-Teien und Rikugi-en — die zwei schönsten klassischen Gärten der Stadt, beide wenig besucht.
  • Hama-rikyū — Feudalgarten mit Teehaus auf einer Insel im Teich, mitten zwischen Wolkenkratzern. Von dort fährt ein Boot die Sumida hinauf nach Asakusa.
  • Shinjuku Gyoen — riesig, ¥500, drei Gartenstile. Ideal für einen faulen Vormittag.

Gaming, Konsolen & Retro

  • Nakano Broadway ist eure erste Adresse, nicht Akihabara — steht am 18.09. im Plan, Akihabara am 16.09. Verwinkeltes Einkaufszentrum aus den 60ern voller Mandarake-Filialen, alte Konsolen, Figuren, Karten. Weniger Trubel als Akiba, oft bessere Preise.
  • Akihabara kennt ihr schon — falls ihr doch noch mal hinwollt, lohnen gezielt Super Potato (3 Etagen Retro, oben eine Arcade mit Automaten von 1985) und die Hey-Spielhalle mit ihrer legendären Shmup-Etage. Liegt ohnehin auf dem Weg zwischen Jimbocho und Kanda Myōjin.
  • Shibuya Parco 6. Etage — Nintendo TOKYO, Capcom Store, Pokémon Center Shibuya und Jump Shop auf einer Etage. Für Nintendo TOKYO an Wochenenden ggf. Wartenummer.
  • Square Enix Café/Artnia (Shinjuku Eastside), Bandai Namco Cross Store, Kiddy Land Harajuku (5 Etagen Charaktere).
  • Book-Off Super Bazaar — gebrauchte Spiele, Konsolen und Manga zu erstaunlichen Preisen; große Filialen in Akihabara und Shinjuku.

Malls, Daiso & Kaufrausch

  • Daiso Harajuku (Takeshita-dōri) — die größte und chaotischste Filiale. Die größte Filiale Tokyos liegt im Kaufhaus Tobu in Ikebukuro — eine komplette Etage mit rund 2.400 m², in der alle drei Daiso-Marken zusammenliegen. Dazu das Flagship in Ginza (Marronnier Gate 2). Dazu Seria und Can Do — gleiches Prinzip, anderes Sortiment, oft hübscher.
  • Don Quijote — Chaos-Kaufhaus, 24 h offen. Filialen Shibuya, Shinjuku Kabukichō, Akihabara, Asakusa. Tax-free direkt im Haus.
  • Ginza Six, Shibuya Scramble Square, Tokyu Plaza Ginza, Omotesandō Hills, Lalaport Toyosu — von edel bis Familienmall.
  • Coredo Muromachi — direkt bei eurem Hotel, drei Gebäude mit sehr guter Gastronomie und japanischem Handwerk.
  • Tokyu Hands / Loft — die besten Läden Japans für Dinge, die man nicht braucht und trotzdem kauft.

Tokyo bei Nacht

  • Omoide Yokochō („Pisskaline-Gasse“) und Golden Gai in Shinjuku — enge Gassen voller Sechs-Plätze-Bars. Golden Gai: auf Schilder achten, manche Bars verlangen Table Charge oder nehmen keine Ausländer.
  • Nonbei Yokochō (Shibuya) und Ebisu Yokochō — dasselbe Prinzip, entspannter und freundlicher zu Besuchern.
  • Tsukishima Monja Street — 10 Min. von eurem Hotel, über 70 Läden für Monjayaki, die zähflüssige Tokyo-Variante von Okonomiyaki. Man brutzelt selbst auf der Tischplatte. Sehr lokal, sehr lustig.
  • Yakitori unter den Gleisen in Yūrakuchō — Rauch, Bier, Salaryman-Feierabend. Kennt ihr schon, deshalb in keinem Tag eingeplant.
  • Zōjō-ji-Tempel mit Tokyo Tower dahinter — nachts eines der besten Fotomotive der Stadt, und kostenlos.
  • Odaiba — Unicorn-Gundam-Statue vor DiverCity (Verwandlungsshow zur vollen Stunde am Abend) und Blick auf die Rainbow Bridge.
  • Sumida-Flusskreuzfahrt oder ein Yakatabune-Dinnerboot — Tempura und Bier auf dem Wasser, klassisch japanisch.
  • Für Wiederholungstäter: Shibuya Sky zum Sonnenuntergang lohnt sich auch ein zweites Mal — Slot online buchen, ca. 30 Min. vor Sonnenuntergang.

Noch ein Tipp: Kabuki für Einsteiger

Am Kabuki-za in Ginza gibt es hitomaku-mi — Einzelakt-Tickets ab ca. ¥1.000, die man am selben Tag am Seiteneingang kauft. Man sitzt oben, bleibt 45–90 Minuten und geht wieder. Perfekte Dosis, kein Risiko.

8
Narita21.09. – 22.09. · 1 Nacht · Abflug
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Basis

HotelHotel Nikko Narita — kostenloser Flughafen-Shuttle, ~15 Min.
AnreiseNarita Express ab Tokyo Station ~1 h, ¥3.070 · oder Keisei Skyliner ab Nippori/Ueno ~45 Min., ¥2.580. Am Feiertag Sitzplatz reservieren.
Abflug22.09. um 11:10, Austrian Airlines. Am Flughafen sein: 08:00. Shuttle also gegen 07:20 nehmen.

Die Tage

Mo21.09.Tokyo → Narita
VormittagN'EX ab Tokyo Station (~1 h, ¥3.070) oder Skyliner ab Nippori/Ueno (~45 Min., ¥2.580). Feiertag — Sitzplatz reservieren.
NachmittagNaritasan Shinshō-ji und die alte Pilgerstraße Omotesandō — viel schöner, als „Flughafenstadt“ vermuten lässt. Details unten.
AbendLetzte Runde AEON Mall Narita für Daiso und Mitbringsel. Koffer packen, Münzen zählen.
Di22.09.Rückflug
ca. 07:20Hotel-Shuttle zum Flughafen (~15 Min., kostenlos).
08:00Am Flughafen sein. Austrian fliegt ab Terminal 1 — auf dem Ticket noch mal prüfen.
11:10Abflug NRT mit Austrian Airlines. Restliche Münzen vorher im Konbini loswerden.

Der letzte Nachmittag

  • Naritasan Shinshō-ji — ein weitläufiger, wirklich großartiger Tempelkomplex aus dem Jahr 940 mit Pagoden, einem Park mit drei Teichen und regelmäßigen Feuerritualen (goma). Viel schöner als der Name „Flughafenstadt“ vermuten lässt und meist fast leer. 10 Min. von JR/Keisei Narita Station.
  • Omotesandō Narita — die 800 m lange alte Pilgerstraße zum Tempel, gesäumt von Holzhäusern. Lokale Spezialität ist Unagi (Aal); bei Kawatoyo filetieren sie die Aale direkt vor dem Laden auf der Straße. Sehenswert auch ohne Hunger.
  • AEON Mall Narita — letzte Gelegenheit für Daiso, Snacks und Mitbringsel, alles unter einem Dach.

Abreise-Checkliste

  • Austrian fliegt ab Terminal 1 — vorher noch mal auf dem Ticket prüfen.
  • Restliches Bargeld: Münzen lassen sich am Automaten oder im Konbini gut loswerden; Suica-Guthaben kann man am Schalter zurückgeben (¥220 Gebühr) oder einfach für die nächste Reise behalten.
  • Tax-free-Einkäufe: Belege sind seit 2026 digital an die Einreise gekoppelt — Pass beim Einkaufen immer dabeihaben.
  • Letzte Chance auf Kit-Kat-Sorten, Royce-Schokolade und Tokyo Banana — am Flughafen teurer, aber vollständiger.

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Was ihr noch buchen solltet

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Essen: was ihr wo probieren solltet

Regionale Pflichtgerichte

  • Kyoto — Obanzai (kleine Hausmannskost-Schälchen), Yudōfu, Yuba (Tofuhaut), Matcha-Alles in Uji, Nishiki-Markt-Snacks: Tako-Tamago, gegrillter Wagyu-Spieß, Sojamilch-Donuts.
  • Hiroshima — Okonomiyaki mit Nudeln, Austern in jeder Form, Anago-meshi, Tsukemen, Momiji-Manju (Ahornblatt-Küchlein) auf Miyajima, frisch und warm gekauft.
  • Osaka — Takoyaki, Kushikatsu (nicht doppelt eintauchen!), Okonomiyaki Kansai-Stil. Auch im Universal CityWalk zu haben.
  • Yokohama — Chinatown-Nikuman, Ie-kei-Ramen (die Yokohama-Schule: dick, cremig, Spinat und Nori obendrauf), Sanma-Menbo.
  • Hakone — Kuro-Tamago, Soba, Amazake, Kaiseki im Ryokan-Stil.
  • Tokyo — Monjayaki auf Tsukishima, Sushi am Tsukiji-Außenmarkt (morgens), Tempura, Unagi in Nihonbashi, Tonkatsu, Yakitori, Tsukemen. Und einmal ein Depachika (Isetan Shinjuku oder Takashimaya) — die Feinkost-Untergeschosse sind ein Erlebnis für sich.
  • Narita — Unagi in der Omotesandō-Gasse.

Im Restaurant — der ganze Ablauf

Vier Momente, in denen man kurz unsicher ist. Mit je einem Satz sind sie erledigt.

Reinkommenすみません。二人です。 · sumimasen, futari desu — „Entschuldigung, zwei Personen.“ Einfacher: Finger hochhalten. Das versteht jeder und ist völlig üblich. Ihr werdet zum Platz geführt, sucht euch keinen selbst.
Sitzplatzテーブル Tisch · カウンター Theke (an der Theke sitzt man in kleinen Läden am besten) · 座敷 zashiki, Tatami-Raum — hier Schuhe ausziehen.
OshiboriDas feuchte Tuch, das ihr bekommt, ist für die Hände, nicht fürs Gesicht. Danach zusammengelegt neben den Teller.
BestellenHand heben und すみません! · sumimasen rufen — das ist hier nicht unhöflich, sondern erwartet. Dann auf die Karte zeigen: これをください · kore o kudasai („dieses bitte“).
Nach dem Essenごちそうさまでした · gochisōsama deshita — „Danke für das Essen.“ Beim Aufstehen oder an der Kasse gesagt; freut jeden Wirt.
ZahlenMeist an der Kasse (レジ, reji) beim Rausgehen, nicht am Tisch — den Zettel vom Tisch mitnehmen. Kein Trinkgeld, das irritiert nur.

Die Karte lesen

定食teishoku — Set-Menü: Hauptgericht, Reis, Miso-Suppe, Eingelegtes. Fast immer das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und die sicherste Bestellung.
おすすめosusume — Empfehlung des Hauses. Steht oft handgeschrieben oben.
税込 / 税抜zeikomi = Preis inkl. Steuer · zeinuki = ohne Steuer, es kommen 10 % drauf. Lohnt sich zu erkennen, sonst überrascht die Rechnung.
飲み放題nomihōdai — All-you-can-drink, immer zeitlich begrenzt (meist 90–120 Min.). Gibt es auch als tabehōdai fürs Essen.
辛karai — scharf. Steht oft als kleines rotes Symbol neben dem Gericht.
円Das Yen-Zeichen auf Speisekarten. 1.000円 = ¥1.000 ≈ 5,50 €.

Praktisch

  • Tabelog statt Google-Bewertungen: In Japan gilt 3,5 schon als sehr gut, ab 3,8 ist ein Laden herausragend.
  • Depachika ab ca. 19:30: Alles Frische wird um 30–50 % reduziert. Grandioses Abendessen fürs Hotelzimmer.
  • Konbini unterschätzen viele: Onigiri, Egg Sando (7-Eleven), Karaage-kun (Lawson), Oden im Winter. Frühstück und Mitternachtssnack gelöst.
  • Viele gute Läden haben Ticketautomaten am Eingang — erst Ticket ziehen, dann setzen. Google Lens hilft.
  • Reservierungen: TableCheck und Omakase funktionieren auf Englisch. Für alles andere kann euer Hotel anrufen — fragt einfach an der Rezeption.
  • Allergien/Vegetarisch: Vorher eine Karte auf Japanisch aufs Handy laden. Dashi (Fischbrühe) steckt in fast allem.

Die acht Ketten — und was man dort bestellt

Ketten haben in Japan keinen schlechten Ruf. Die acht hier sind Institutionen: günstig, überall, mit Bildern auf der Karte und fast immer mit englischer Menüsprache. Zu jeder steht das eine Gericht dabei, mit dem man anfängt, und wie bestellt wird — das ist meist die eigentliche Hürde. Der Pin-Knopf öffnet Google Maps und zeigt die nächste Filiale von dort aus, wo ihr gerade steht.

0von 8 probiert
1
Sushiro · スシローJapans größte Kaiten-Sushi-Kette · ab ¥150 pro Teller
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Wofür bekannt

Über 600 Filialen und die beste Fischqualität, die man für diesen Preis bekommt. Kein Fließband-Klischee: Vieles wird auf Bestellung frisch geschnitten und läuft auf einem eigenen Express-Band direkt an euren Platz.

Das eine Gericht

BestellenPremium-Maguro (特上まぐろ), ab ¥150 — der ehrlichste Einstieg ins japanische Sushi.
AblaufAm Eingang am Automaten eine Wartenummer ziehen und auf den Aufruf warten. Am Tisch per Touchscreen bestellen, Sprache oben umstellbar.
ZahlenAuf dem Bildschirm „会計“ drücken — jemand kommt, zählt die Teller, ihr zahlt an der Kasse.
Wann11:30–13:00 und ab 18:00 ist es voll. Zwischen 14 und 17 Uhr geht ihr ohne Wartezeit hinein.
Das Band mit den vorbereiteten Tellern ist zum Zugreifen gedacht, aber alles, was ihr selbst bestellt, kommt frischer. Im Zweifel bestellen statt nehmen.
Nächste Sushiro-Filiale
2
Saizeriya · サイゼリヤItalienisch für fast nichts · Doria ¥300
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Wofür bekannt

Japans größte Billig-Kette, italienisch inspiriert und so günstig, dass man zweimal auf die Karte schaut. Ein ganzes Essen mit Wein bleibt unter ¥1.000. Vor allem aber: Klimaanlage, Sitzplatz und niemand, der euch drängt — der beste Ort für eine Stunde Pause zwischen zwei Sightseeing-Blöcken.

Das eine Gericht

BestellenMilano-Style Doria ¥300 — überbackener Reis mit Hackfleisch- und Béchamelsoße. Der meistverkaufte Teller der Kette.
AblaufAuf dem Tisch liegt ein Bestellzettel: die Nummern aus der Karte eintragen und abgeben. Kein Wort Japanisch nötig.
Auch gutEscargot in Knoblauchbutter, der Hähnchen-Grillteller — und Wein ab etwa ¥200 pro Glas.
Kein Ort, an den man geht, um „japanisch zu essen“ — aber sehr wohl einer, an dem japanischer Alltag stattfindet. Nachmittags sitzen dort halbe Schulklassen bei einem Getränk.
Nächste Saizeriya-Filiale
3
Marugame Seimen · 丸亀製麺Udon, frisch vor euren Augen gemacht · ab ¥400
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Wofür bekannt

Jede Filiale hat ihre eigene Nudelmaschine hinter der Theke — der Teig wird vor Ort geknetet, geschnitten und gekocht. Deshalb sind die Udon dick, glatt und bissfest, wie sie sonst nur in Kagawa serviert werden.

Das eine Gericht

BestellenKamatama Udon ¥550 — heiße Nudeln direkt aus dem Topf, rohes Ei und Sojasauce darüber, kräftig durchrühren. Wird cremig wie Carbonara.
AblaufWie in einer Kantine: Tablett nehmen, am Tresen Sorte und Größe nennen (並 normal, 大 groß), dann an der Auslage Tempura und Onigiri selbst dazulegen, am Ende der Reihe zahlen.
GratisAm Ende der Theke stehen Tenkasu (frittierte Teigflöckchen), Frühlingszwiebeln und Ingwer zur Selbstbedienung — so viel ihr wollt.
DazuEin Kakiage, der große Gemüsepuffer, für rund ¥150. Ins heiße Brühe-Udon legen und weich werden lassen.
Nächste Marugame-Filiale
4
CoCo Ichibanya · CoCo壱番屋Curry nach Maß · ab ca. ¥900
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Wofür bekannt

Japanisches Curry, aber alles einzeln einstellbar: Soße, Reismenge, Schärfe, Beilagen. Kein anderes Essen in Japan lässt sich so genau auf den eigenen Hunger zuschneiden — und es ist eines der wenigen, bei dem man als Ausländer nichts falsch machen kann.

Das eine Gericht

BestellenPork Cutlet Curry ab ¥907 — knuspriges Schweineschnitzel auf Curry und Reis.
AblaufBestellzettel und Bleistift liegen am Tisch. Vier Entscheidungen: Soße, Reismenge (150–400 g in 50-g-Schritten), Schärfegrad, Toppings.
SchärfeStufe 1 ist für europäische Zungen bereits deutlich, Stufe 5 ernst gemeint. Für die höchsten Stufen verlangen viele Filialen, dass man Stufe 5 schon einmal geschafft hat.
EmpfehlungSpinat und Käse als Topping — die Kombination, auf die man nach ein paar Besuchen ohnehin zurückkommt.
Reis unter 300 g wird günstiger, nicht teurer — wer weniger isst, zahlt auch weniger. Umgekehrt kostet ab 350 g ein Aufschlag.
Nächste CoCo-Ichibanya-Filiale
5
Matsuya · 松屋Gyudon rund um die Uhr · ab ¥460
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Wofür bekannt

Eine der drei großen Gyudon-Ketten — und die einzige, bei der im Lokal eine Miso-Suppe kostenlos dabei ist. Das ist der Grund, warum Japaner zwischen Matsuya, Yoshinoya und Sukiya überhaupt unterscheiden.

Das eine Gericht

BestellenGyumeshi ¥460 — hauchdünn geschnittenes Rind, in süßer Sojabrühe geschmort, auf Reis. Mit Miso-Suppe, wenn ihr im Laden esst.
AblaufTicketautomat direkt am Eingang, mit Bildern und englischer Sprachumstellung. Erst zahlen, Ticket ziehen, hinsetzen, Ticket abgeben.
Am TischMehrere Soßen zur Selbstbedienung: Yakiniku-Soße, Ponzu und eine scharfe Paste. Nach und nach durchprobieren — das ist der halbe Spaß.
WannDie meisten Filialen haben 24 Stunden offen. Bis 11:00 gibt es das Frühstücksset, noch einmal deutlich günstiger.
Wer gerade vom Nachtflug kommt oder um Mitternacht aus Shinjuku zurückläuft: Das hier ist der Ort, der dann noch aufhat und trotzdem ordentliches Essen macht.
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6
Tenya · 天丼てんやTempura-Donburi für ¥730 · Schwerpunkt Kantō
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Wofür bekannt

Tempura ist in Japan sonst ein teures Vergnügen — bei Tenya wird auf Bestellung frittiert, es dauert fünf Minuten und kostet einen Bruchteil. Der beste Beweis dafür, dass „Kette“ hier nichts über die Qualität sagt.

Das eine Gericht

BestellenOriginal Tendon ¥730 — Garnele, Tintenfisch und Gemüse auf Reis, mit süßer Sojasauce übergossen.
AblaufTicketautomat am Eingang, Bilder auf den Tasten. Zum Set gibt es Miso-Suppe für wenige Yen dazu.
WoDicht in Tokyo und Yokohama, auch am Flughafen Narita. In Kyoto, Hiroshima und Osaka gibt es kaum Filialen — also am besten in der ersten oder letzten Woche einplanen.
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7
Nakau · なか卯Oyakodon und echte Udon · unter ¥500
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Wofür bekannt

Formal auch eine Gyudon-Kette, in Wahrheit aber die Adresse für Oyakodon — Huhn und Ei zusammen im Topf gegart und über Reis gestürzt. Und die einzige der Schnellketten, die daneben ordentliche Udon serviert.

Das eine Gericht

BestellenOyakodon für knapp unter ¥500 — Hähnchen und weiches Ei über Reis. Die beste Version, die eine Kette hinbekommt.
AblaufTicketautomat am Eingang, die meisten Filialen sind rund um die Uhr offen.
CleverDie Kombi-Sets aus kleinem Donburi und einer Schale Udon — für rund ¥700 ein vollständiges Mittagessen mit zwei Gerichten.
Nächste Nakau-Filiale
8
Torikizoku · 鳥貴族Izakaya, alles ¥390 · abends
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Wofür bekannt

Ein Izakaya, in dem jeder einzelne Posten auf der Karte ¥390 inklusive Steuer kostet — Yakitori wie Getränke. Man bestellt, ohne zu rechnen, und weiß am Ende trotzdem ungefähr, was es kostet. Der ehrlichste Abend, den man in Japan für wenig Geld haben kann.

Das eine Gericht

BestellenMomo Kizoku-yaki ¥390 — zwei große Spieße Hähnchenschenkel mit Lauch. Wahl zwischen タレ (süße Sauce) und 塩 (Salz); nehmt beim ersten Mal タレ.
AblaufTablet am Tisch, auf Englisch umstellbar. Bestellt wird in Runden, nicht alles auf einmal — so hält man es stundenlang aus.
Gut zu wissenKein Otoshi, also keine berechnete Zwangsvorspeise, die in vielen anderen Izakaya still auf der Rechnung landet. Und komplett rauchfrei.
WannÖffnet je nach Filiale zwischen 15:00 und 18:00 und geht bis spät. Mittags geschlossen.
In Osaka gegründet und dort besonders dicht — an eurem Osaka-Abend nach dem Universal-Tag genau richtig, weil man noch um 22 Uhr hineinkommt.
Nächste Torikizoku-Filiale
+
Noch mehr KettenFalls euch eine der acht nicht überzeugt
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Ebenfalls überall und ebenfalls gut

  • Ichiran (一蘭) — Tonkotsu-Ramen in Einzelkabinen mit Sichtblende. Bestellung über einen Ankreuzbogen: Schärfe, Knoblauch, Nudelhärte. Rund ¥1.000.
  • Ōtoya (大戸屋) — Teishoku, also Sets mit gegrilltem Fisch, Reis, Suppe und Gemüse. Der Ort, an dem man nach fünf Tagen Frittiertem wieder hinwill.
  • Gyōza no Ōshō (餃子の王将) — chinesisch-japanisch, laut und billig. Sechs Gyōza für rund ¥300, dazu Bier.
  • Komeda Coffee (コメダ珈琲店) — Frühstück auf Japanisch: Wer vor 11:00 einen Kaffee bestellt, bekommt Toast und ein Ei kostenlos dazu.
  • Kura Sushi und Hama Sushi — die anderen beiden Kaiten-Ketten. Kura ist die mit dem Spielautomaten: Für je fünf eingeworfene Teller läuft ein Gewinnspiel auf dem Bildschirm.
  • Yoshinoya und Sukiya — die Gyudon-Konkurrenz zu Matsuya. Sukiya hat die größte Auswahl an Toppings, Yoshinoya die längste Geschichte (seit 1899).
  • Mos Burger — Japans bessere Burgerkette, alles auf Bestellung gemacht. Der Reisburger ist die Variante, die es sonst nirgends gibt.
i
Praktisches für alle KettenAutomat, Stoßzeiten, Sitzplatz
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Ticketautomat

  • Reihenfolge ist immer gleich: erst Geld oder Karte hinein, dann das Gericht wählen. Vorher passiert nichts — das ist die häufigste Verwirrung.
  • Fast alle Automaten haben oben rechts eine Sprachtaste (英語 / English). Wenn nicht: Google Lens über den Bildschirm halten.
  • Das Ticket legt man wortlos auf den Tresen. Bezahlt ist damit schon, am Ende steht man einfach auf.

Vor Ort

  • Stoßzeit 12:00–13:00 — dann sind alle Ketten voll mit Angestellten. Um 11:30 oder ab 13:30 sitzt man sofort.
  • Wasser und Tee (お冷 / お茶) sind kostenlos und stehen meist zur Selbstbedienung bereit. Auch der feuchte Handtuch-Oshibori gehört dazu.
  • Allein essen ist normal. Viele dieser Läden haben Tresenplätze mit Trennwänden — niemand schaut, niemand fragt.
  • Preise sind inklusive Steuer, und Trinkgeld gibt es nicht. Der Betrag auf der Karte ist der Betrag, den ihr zahlt.
  • In fast allen Filialen zahlt man mit Suica/Pasmo oder Kreditkarte — bar geht natürlich auch, kleine Scheine sind aber angenehmer.
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Die VorlageDas Original-Poster zum Nachschlagen
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Galerie

Zum Vergrößern antippen. Praktisch vor Ort, weil dort die Logos abgebildet sind — danach erkennt man die Läden im Straßenbild deutlich schneller als nach dem Namen.

Konbini-Mixgetränke

Alles hier ist alkoholfrei und in fünf Minuten am Kühlregal zusammengekauft. Erst nach Kette sortiert, danach die funktionalen Kombis unter Health und Refresh — deren Zutaten gibt es in jedem Konbini und in jeder Drogerie.

Der Schlüssel zu fast allem: Konbinis verkaufen im Kühlregal neben den Getränken Becher voll Eis (氷 / „PartyIce“, ¥120–150). Die sind genau dafür gemacht, dass man sich etwas hineingießt — Deckel drauf, Strohhalm rein, fertig. Ohne den Eisbecher funktioniert die Hälfte der Rezepte nicht.
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7-ElevenDie viralen Sommer-Combos · bester Kaffeeautomat
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Rezepte

Alle nach demselben Muster: zwei Dinge aus dem Regal plus ein Eisbecher.

Coolish Affogato~¥400
Seven-Café-Kaffee+Vanilla Coolish+Eisbecher=Coolish Affogato

Der Klassiker. Coolish ist Eis im Quetschbeutel — Verschluss abdrehen, heißen Kaffee direkt hineingießen, 20 Sekunden durchkneten. Innen halb geschmolzen, außen noch fest.

Lemon Yakult Cooler~¥330
Yakult+Kireto Lemon+Eisbecher=Lemon Yakult Cooler

Der meistgeteilte von allen. Yakult und die Zitronenessenz Kireto Lemon in den Eisbecher, kurz rühren. Wird milchig-trüb und schmeckt wie ein flüssiger Zitronenjoghurt.

Calpis Fruits Soda~¥500
Calpis Soda+Gefrorene Früchte+Eisbecher=Calpis Fruits Soda

Der Becher mit gefrorener Erdbeere und Ananas aus dem Tiefkühlfach, mit Calpis Soda übergossen. Wird zum Slush, die Früchte löffelt man am Ende. Der fotogenste der Liste.

Calpis Orange Soda~¥350
Calpis Soda+Mikan-Eis+Eisbecher=Calpis Orange Soda

Ein Unshu-Mikan-Eis am Stiel in den Eisbecher stellen und mit Calpis Soda übergießen. Das Eis schmilzt langsam hinein — das Getränk verändert sich beim Trinken.

Lemon Cider Sparkler~¥330
Mitsuya Cider+Frozen Lemon+Eisbecher=Lemon Cider Sparkler

Mitsuya Cider ist Japans klassische klare Limonade. Gefrorene Zitronenscheiben in den Becher, Cider drüber. Kühlt, ohne zu verwässern.

Grape Sprite Fizzy~¥350
Trauben-Jelly+Sprite+Eisbecher=Grape Sprite Fizzy

Trauben-Konjac-Jelly in den Becher drücken, Sprite auffüllen. Die Geleestückchen sinken nach unten und werden am Ende gelöffelt. Tiefviolett mit Bläschen.

Milk Tea Shake~¥380
Milk Tea+Vanilla Coolish+Eisbecher=Milk Tea Shake

Coolish in den Eisbecher, Flaschen-Milchtee darauf, mit dem Strohhalm durchrühren. Ein cremiger Chai-Shake für unter ¥400 — der zuverlässigste der ganzen Liste.

Strawberry Milk Shake~¥380
Erdbeermilch+Vanilla Coolish+Eisbecher=Strawberry Milk Shake

Gleiches Prinzip mit Erdbeermilch. Mit Erdbeer-Coolish wird es intensiver, mit Vanille cremiger und weniger süß — die Vanille-Variante ist die bessere.

Matcha Coffee Jelly~¥400
Matcha Latte+Coffee Jelly+Eisbecher=Matcha Coffee Jelly

Kaffeegelee in den Becher, Matcha-Latte darüber. Zwei Schichten, die sich erst beim Rühren mischen — grün oben, braun unten. Für europäische Zungen der ungewohnteste.

Matcha Coffee Latte~¥400
Matcha Latte+Caffè Latte+Eisbecher=Matcha Coffee Latte

Nicht zu verwechseln mit dem Matcha Coffee Jelly darüber: hier kommt kein Gelee hinein, sondern der fertige Caffè Latte aus dem Kühlregal. Halb Matcha, halb Milchkaffee — die Bitterkeit von beiden hebt sich gegenseitig auf. Etwa 1:1 mischen, sonst gewinnt der Kaffee.

Uji Matcha Smoothie + Milch~¥400
Uji Matcha Smoothie+Milch+Eisbecher=Café-Matcha

Der dickflüssige Matcha-Smoothie aus dem Kühlregal, mit normaler Milch auf Trinkstärke verdünnt. Von allen Matcha-Varianten hier die, die einem echten Café-Matcha-Latte am nächsten kommt — und sie braucht kein Eis aus dem Beutel.

Vietnamesischer Eiskaffee~¥420
Ice Coffee Cubes+Milch+Vanilla Coolish=Vietnam-Style Iced Coffee

Der Becher mit gefrorenen Kaffee-Eiswürfeln ist die eigentliche Entdeckung: Milch darüber, dann das Vanille-Coolish einrühren. Weil die Würfel selbst aus Kaffee sind, wird nichts wässrig — es wird im Gegenteil immer stärker. Schmeckt fast genau wie vietnamesischer Kaffee mit Kondensmilch.

Melon Float~¥400
Melon Soda+Hokkaido Fresh Cream+Eisbecher=Melon Cream Float

Die 7-Eleven-Antwort auf Famimas Softeis-Melonensoda — hier ohne Maschine: Melonensoda in den Eisbecher, dann aus dem kleinen Fläschchen Hokkaido-Sahne obendrauf gießen. Sie schwimmt als weiße Schicht auf dem Grün. Genau der Cream-Soda-Look aus alten japanischen Cafés.

Yuzu Soda Honey~¥330
Yuzu Soda+Honig+Eisbecher=Yuzu Soda Honey

Yuzu ist die japanische Zitrusfrucht mit dem blumigen, fast parfümierten Duft — als Limonade herb und wenig süß. Ein Schuss Honig rundet sie ab, ohne sie in Zuckerwasser zu verwandeln. Der eleganteste Drink der ganzen Liste und der einzige, den man auch Erwachsenen ohne Erklärung hinstellen kann.

Schon abgedeckt: Auf neueren Postern tauchen dieselben Kombis oft unter anderem Namen auf. Drip Coffee + Coolish Vanilla ist der Coolish Affogato ganz oben, Hojicha Latte + Coolish ist der Hojicha Milk Float im Lawson-Reiter, und Matcha Latte + Coolish läuft bei FamilyMart als Matcha-Shake. Bottled Coffee + Milch ist schlicht ein Milchkaffee. Zwei echte Varianten lohnen sich aber: Erdbeermilch-Shake mit einem Schuss Hokkaido-Sahne statt nur Coolish, und beim Melon Float zwei Flaschen Melonensoda statt einer, wenn der Becher groß ist.
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FamilyMartFamichiki, Softeis und die 9 berühmten Hacks
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Getränke & Essen

Famima hat als einziger Konbini Softeis zum Selbstziehen — daher drehen sich viele Kombis darum.

Matcha Frappé + SofteisGetränk~¥450
Matcha Frappé+Soft Serve=Matcha-Shake

Das Softeis direkt in den Matcha-Frappé drücken. Wird zum cremigen Matcha-Milchshake — und ist die beliebteste Famima-Kombination überhaupt.

Melonensoda + SofteisGetränk~¥350
Melon Soda+Soft Serve=Melon Cream Soda

Der japanische Cream-Soda-Klassiker in Selbstbedienung. Knallgrün, schäumt über, sieht auf Fotos absurd gut aus.

Coffee Jelly + MilchGetränk~¥280
Coffee Jelly+Meiji-Milch=Coffee Jelly Latte

Kaffeegelee mit Milch aufgießen und kräftig schütteln. Ergibt einen Café Latte mit Geleestückchen — die Textur ist der eigentliche Punkt.

Custard-Pudding + KaffeeGetränk~¥300
Custard-Purin+Famima Blend=Karamell-Latte

Den Pudding samt Karamellsoße in den Eiskaffee kippen. Der Purin löst sich langsam auf und macht daraus einen Karamell-Latte, den man nicht süßen muss.

Famichiki + Käse-StickEssen~¥320
Spicy Famichiki+Sakeru-Käse=Cheesy Famichiki

Den Zupfkäse längs in das noch heiße Hähnchen stecken, kurz warten. Der Käse zieht Fäden, das Schnitzel ist scharf — die meistfotografierte Famima-Kombi.

Famichiki + PancakeEssen~¥320
Famichiki+Fuwafuwa-Pancake=Chicken-Pancake

Das Hähnchen zwischen zwei Pfannkuchen legen. Süß trifft salzig — klingt falsch, funktioniert aber genau wie Chicken & Waffles.

Famichiki + Ei-SandwichEssen~¥330
Famichiki+Tamago Sando=Chicken-Katsu-Sando

Das Sandwich aufklappen, Famichiki dazwischen. Wird zum Chicken-Katsu-Sando mit Eiersalat — das sättigendste Frühstück, das ein Konbini hergibt.

Cheese-in-Chicken + Curry-BrotEssen~¥380
Cheese-in Chicken+Curry Pan=Curry-Cheese-Bun

Das Curry-Brötchen aufschneiden, das Käse-Hähnchen hineinschieben. Deftig, käsig, curryscharf — der Griff für den Heimweg um Mitternacht.

Daigaku-Imo + SofteisEssen~¥350
Süßkartoffel-Sticks+Soft Serve=Imo-Sundae

Karamellisierte Süßkartoffel-Sticks, warm, über kaltes Softeis. Warm-kalt, süß-salzig — die beste Nachspeise der Liste.

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LawsonUchi Café · das beste Tiefkühlregal
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Rezepte

Lawsons Stärke sind die gefrorenen Becher und Früchte aus der Uchi-Café-Reihe.

Uchi Café Frappé, aufgemotzt~¥400
Frappé-Becher+Espresso=Uchi Café Frappé, aufgemotzt

Lawson verkauft im Tiefkühler Becher mit gefrorenem Frappé-Eis. Offiziell gießt man Milch hinein — deutlich besser ist heißer Espresso vom Automaten daneben. Mit dem beiliegenden Löffel 30 Sekunden zerdrücken.

Frozen Lemon Soda~¥280
Gefrorene Zitrone+Sodawasser+Eisbecher=Frozen Lemon Soda

Drei gefrorene Zitronenscheiben in den Eisbecher, Sodawasser drüber. Klingt banal, ist aber die beste Erfrischung nach einem schwülen Nachmittag — und die einzige ohne jeden Zucker.

Hojicha Milk Float~¥380
Hojicha Latte+Vanilleeis+Eisbecher=Hojicha Milk Float

Gerösteter Grüntee mit Milch, dazu eine Kugel Vanilleeis. Nussig, karamellig, koffeinarm — funktioniert auch spät abends noch.

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Health & BeautyFunktionale Kombis · in jedem Konbini erhältlich
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Rezepte

Schöne Hautüberall
Chocola BB+The Collagen+Tomatensaft+Eisbecher=Schöne Haut

Zwei Vitamin-Fläschchen aus dem Regal neben der Kasse plus Kagome-Tomatensaft ohne Salz. Vitamin C und Lycopin sind real, das Kollagen eher Marketing — schmeckt trotzdem gut und ist ein netter Morgenstart.

Energie zurücküberall
Real Gold+in Jelly Multivitamin+Gefr. Blaubeeren+Eisbecher=Energie zurück

Der Nachmittags-Reset nach acht Stunden Tempel. Energy-Drink, ein Vitamin-Jelly zum Quetschen und gefrorene Blaubeeren, die gleichzeitig kühlen. Wirkt vor allem, weil Zucker und Koffein drin sind.

Guter Bauchüberall
Bulgaria Yogurt+Yakult 1000+Banane+Eisbecher=Guter Bauch

Trinkjoghurt, Yakult und eine Banane — im Eisbecher zusammengerührt ein Lassi. Nach ein paar Tagen Frittiertem und ungewohntem Essen tatsächlich eine gute Idee.

Viel Proteinüberall
SAVAS Milk Protein+Almond Effect+in Jelly Protein=Viel Protein

Rund 25 g Eiweiß aus drei Packungen, alle im normalen Kühlregal. Praktisch nach einem 20-Kilometer-Tag, wenn abends nur noch der Konbini offen hat.

Besser schlafenüberall
Yakult 1000+Rooibos-Tee+Honig=Besser schlafen

Yakult 1000 ist in Japan als Schlaf- und Stressprodukt vermarktet und war zeitweise ausverkauft. Mit koffeinfreiem Rooibos und einem Löffel Honig ein sehr angenehmes Abendritual — was davon Wirkung und was Ritual ist, lässt sich nicht sauber trennen.

Eisen & Balanceüberall
Fibe-Mini+Chocola BB Fe+Almond Effect=Eisen & Balance

Ballaststoff-Drink, ein Eisen-Vitamin-Fläschchen und Mandelmilch. Die kleinen braunen Fläschchen an der Kasse sind in Japan Alltag, nicht Apotheke.

Kopf klarüberall
BOSS Black+in Jelly Energy+Zartbitter 72 %=Kopf klar

Schwarzer Dosenkaffee, ein Energie-Jelly und dunkle Schokolade. Der japanische Standard für lange Zugfahrten und Planungsabende im Hotel.

Einordnung: Das sind Getränke aus dem Supermarkt, keine Medikamente. Was auf den Packungen steht — Kollagen für die Haut, „Detox“, Entwässerung — ist Marketing und wissenschaftlich größtenteils nicht belegt: getrunkenes Kollagen wird im Magen wie jedes andere Eiweiß zerlegt, und entgiften erledigt die Leber von allein. Was messbar wirkt, sind Flüssigkeit, Elektrolyte, Koffein und Zucker. Der Rest schmeckt gut und macht Spaß — das reicht ja auch.
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Refresh & HydrationGegen Hitze, Salz und lange Lauftage
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Rezepte

Anfang September sind 30–34 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit normal. Der praktisch nützlichste Abschnitt dieser Seite.

Sommer-Hydrationüberall
Pocari Sweat+Aquarius+Gefr. Zitrone+Eisbecher=Sommer-Hydration

Die zwei japanischen Elektrolytgetränke gemischt, mit gefrorenen Zitronenscheiben. Bei 33 °C und 80 % Luftfeuchtigkeit der einzige Eintrag hier, der wirklich etwas bewirkt — Salz und Zucker gehören bei dem Wetter dazu.

Lemon Pocari Cooler7-Eleven~¥320
Pocari Sweat+Zitroneneis+Eisbecher=Lemon Pocari Cooler

Isotonisches Pocari Sweat über ein Zitroneneis am Stiel. Blass, unspektakulär, aber nach einem langen Lauftag der praktischste Drink überhaupt.

Leichte Beineüberall
Kireto Lemon Mukumi+Konjac-Jelly Traube+Honig+Eisbecher=Leichte Beine

In Japan als mukumi taisaku vermarktet, also gegen geschwollene Beine. Zitronensäure, Kalium aus dem Konjac-Gelee, etwas Honig. Nach einem Tag mit 25.000 Schritten und viel Salz im Essen jedenfalls angenehm — mehr sollte man nicht erwarten.

Reset-Tagüberall
Kireto Lemon 2700+Konjac-Jelly Light+Dole-Fruchtbecher+Eisbecher=Reset-Tag

Sauer, kalorienarm, viel Vitamin C. Der Tag-danach-Drink nach zu viel Frittiertem — „Detox“ steht drauf, aber das übernimmt die Leber ohnehin selbst.

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Original-PosterDie Vorlagen zum Nachschlagen im Laden
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Was die Kasse euch fragtSechs Fragen — zwei Antworten reichen fast immer
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Die zwei Zauberwörter

An der Konbini-Kasse werdet ihr jedes Mal dasselbe gefragt. Mit diesen beiden Sätzen kommt ihr durch fünf von sechs Fragen — egal, ob ihr die Frage verstanden habt.

Ja, bitteお願いします · onegaishimasu — funktioniert auf alles, was ihr wollt.
Nein, danke大丈夫です · daijōbu desu — wörtlich „es ist in Ordnung“, in der Praxis ein höfliches Nein.

Die sechs Fragen

温めますか?atatamemasu ka? — Soll ich das warm machen? Bei Bentō, Onigiri und allem aus dem Kühlregal. Die häufigste Frage überhaupt.
レシートいりますか?reshīto irimasu ka? — Brauchen Sie den Kassenbon?
袋いりますか?fukuro irimasu ka? — Brauchen Sie eine Tüte? Kostet seit 2020 ¥3–5.
お箸はお付けしますか?ohashi wa otsuke shimasu ka? — Stäbchen dazu? Für Löffel und Strohhalm gilt dasselbe Ja/Nein.
ポイントカードありますか?pointo kādo arimasu ka? — Haben Sie eine Kundenkarte? Die eine Frage, die anders beantwortet wird: ありません · arimasen (habe ich nicht).
〇〇円です。marumaru en desu — Das macht ¥〇〇. Antwort je nach Zahlweise: カードでお願いします · kādo de onegaishimasu (mit Karte) oder 現金でお願いします · genkin de onegaishimasu (bar).
Geld und Karte kommen aufs kleine Tablett neben der Kasse, nicht in die Hand. Beim Bezahlen mit Suica einfach „Suica de“ sagen und das Handy auflegen.
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PraktischesKaufen, mischen, entsorgen
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Einkaufen

  • Preise: Eisbecher ¥130 · Coolish ¥180 · Flaschengetränk ¥150–200 · Frappé-Becher ¥250 · gefrorene Früchte ¥300 · Vitamin-Fläschchen ¥200–400.
  • Strohhalm, Becher und Löffel gibt es an der Kasse: „Sutorō onegaishimasu“ genügt.
  • Die Tiefkühlabteilung ist der interessanteste Teil: gefrorene Früchte, Zitronenscheiben, Blaubeeren und Frappé-Becher stehen dort für genau diese Zwecke.
  • Die kleinen braunen Fläschchen (Chocola BB, Fibe-Mini, The Collagen) stehen meist direkt neben der Kasse — nicht bei den Getränken.

Unterwegs

  • Im Shinkansen zu essen und zu trinken ist völlig normal — die Bahnhöfe haben eigene Läden dafür.
  • Im Park, am Fluss, auf der Hotelterrasse: alles erlaubt. Am Kamo-Fluss in Kyoto und an der Sumida in Tokyo sitzen abends reihenweise Leute genau so da.
  • Müll: Öffentliche Eimer sind rar. Becher und Flaschen nimmt man mit zurück zum nächsten Konbini — dort stehen die Behälter direkt am Eingang.
  • Fast alle Hotelzimmer haben nur einen kleinen Kühlschrank ohne Eisfach. Der Eisbecher vom Konbini löst das.

Goshuin — das Tempelbuch

Ein Goshuin (御朱印) ist kein Souvenirstempel, sondern ein Beleg des Besuchs: Ein Mönch oder eine Schreinpriesterin schreibt den Namen des Ortes, das Datum und eine Anrufung in Kalligrafie von Hand in euer Buch und setzt rote Siegel darüber. Jedes ist ein Unikat, und man schaut dabei zu — das ist der eigentliche Reiz.

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Wie es funktioniertBuch, Preise, Ablauf
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Das Buch

  • Ein Goshuinchō (御朱印帳) kostet ¥1.000–2.000 und wird an größeren Tempeln und Schreinen direkt am Goshuin-Schalter verkauft. Es ist ein Leporello, also durchgehend gefaltet statt gebunden.
  • Wo kaufen: Am besten gleich am ersten großen Ort — Fushimi Inari oder Kiyomizu-dera haben eine große Auswahl mit eigenen Motiven auf dem Einband. Dann ist das Buch selbst schon ein Andenken an den Ort.
  • Ein Buch oder zwei? Traditionell führt man getrennte Bücher für buddhistische Tempel und Shinto-Schreine. In der Praxis ist das den allermeisten egal; nur wenige strenge Tempel lehnen ein gemischtes Buch ab. Bei einer Reise wie eurer reicht ein Buch — wer ganz sicher gehen will, kauft ein zweites unterwegs.

Ablauf

  • Erst beten, dann stempeln. Das ist der Punkt, an dem man es falsch machen kann: Das Goshuin bezeugt den Besuch, also geht man zuerst zur Haupthalle. Vorher zum Schalter zu laufen gilt als unhöflich.
  • Am Schalter (授与所 juyosho oder 納経所 nōkyōsho) das Buch aufgeschlagen auf der nächsten freien Seite und mit beiden Händen übergeben. Ein Satz genügt: „Goshuin o onegaishimasu.“
  • ¥300–500 pro Goshuin, besondere Varianten ¥500–1.000. Passend in Münzen bereithalten — an vielen Schaltern wird ungern gewechselt und Karte geht praktisch nie.
  • Es dauert zwei bis fünf Minuten. Während geschrieben wird, nicht fotografieren und nicht ansprechen.
Der wichtigste praktische Punkt: Die Goshuin-Schalter schließen deutlich früher als die Anlagen selbst — meist 9:00 bis 16:00 oder 16:30. Fushimi Inari ist nachts zugänglich, das Büro aber längst zu. Wenn ihr an einem Tag mehrere Orte abklappern wollt, plant den letzten spätestens für 15:30.
Manche Orte geben statt einer Handschrift ein vorgeschriebenes Blatt (kakioki) zum Einkleben — vor allem, wenn viel los ist. Kein schlechteres Goshuin, nur eine andere Form.

Und eine Kuriosität am Rande: Higashi- und Nishi-Hongan-ji in Kyoto, direkt bei eurem ersten Hotel, geben keine Goshuin — die Jōdo-Shinshū-Richtung kennt das Konzept des Pilgerbelegs nicht. Dort bekommt man stattdessen ein Blatt mit anderem Text.
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Kyoto01.–05.09. · 14 Orte
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3
Hiroshima & Miyajima05.–08.09. · 3 Orte
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5
Yokohama & Kamakura10.–13.09. · 6 Orte
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6
Hakone13.–15.09. · 1 Ort
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7
Tokyo15.–21.09. · 8 Orte
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8
Narita21.–22.09. · 1 Ort
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